Ideenvielfalt beim siebten Schulprojektpreis
18 Schülergruppen haben am Samstag im Fürstenberg-Gymnasium zum siebten Mal um den Schulprojektpreis gekämpft. Neben Gruppen aus dem Städtedreieck und Blumberg waren erstmals auch Teilnehmer aus Bad Dürrheim und Bonndorf dabei. Auf den Zuhörerbänken in den Klassenräumen saßen Eltern, Lehrer und Vertreter aus Firmen und Ausbildungsbetrieben, die im „Forum für Schule und Wirtschaft“ die Zusammenarbeit zwischen schulischer Ausbildung und Unternehmen fördern wollen.
Tolle Ideen hatten sie alle: Beim Projekt der Hüfinger Lucian-Reich-Schule etwa drehte sich sich alles um das Thema Hochzeits-Vorbereitungen.

Mit tollen Ideen hatten sich die Schüler aller Alters- und Ausbildungsstufen an ihre Projekte gemacht: Aus dem Hobbybereich, aus Geschichte, Geografie oder Kultur oder aus wissenschaftlichen und technischen Fragestellungen stammten die Themen, die kreativ und zum Teil mit großem Ehrgeiz „beackert“ wurden. Dabei ging es in den Teams sowohl um fachliche Inhalte und um Lösungswege als auch um die angemessene Präsentation der Arbeiten.
Am Nachmittag standen dann die Sieger fest. Mit dem ersten Preis und 200 Euro wurde die Arbeit „Currywurst & Cadillac“ des Bildungszentrums Bonndorf wurde ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Projekts standen die 1950er-Jahre mit entsprechender Kleidung, Gesang und Musik und mit dem Lebensgefühl der Amerikaner, bei dem auch Cadillac und Currywurst eine Rolle spielten.

Den zweiten Platz mit 150 Euro errang eine Gruppe des Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasiums. Sie hatten sich in Biologie und Informatik und beim Wettbewerb „Jugend forscht“ mit dem „Schwarmverhalten“ von Fisch- oder Vogelschwärmen beschäftigt und verblüffend ähnliche Regeln in einem Aquarium und in der Computersimulation entdeckt.
Auf Platz drei kam eine Hobby-Gruppe aus der Donaueschinger Realschule, die sich mit dem Wassersportarten befasste. Für ihre Arbeit, die sich ums Wasserskifahren oder Surfen und Schwimmen drehte, bekam die Gruppe 100 Euro.
Es gab insgesamt tolle Themen: Da wurden Gummibärchen hergestellt, den Algen die Geheimnisse der Energieproduktion abgespickt, es ging um Schokolade oder Fast Food, um T-Shirts aus Indien und Kinderarbeit, um die Schulgestaltung nach den Vorstellungen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser und um den Versuch, hinter die Geheimnisse der Kugelblitze zu kommen. Am Ende war sich auch die Jury einig, dass viele Beiträge einen Preis verdient hätten. „Es macht die Veranstaltung so reizvoll, dass die Themen aus verschiedenen Bereichen und verschiedenen Altersstufen kommen“, freute sich Mario Mosbacher. Er ist Lehrer am Fürstenberg-Gymnasium und einer der Initiatoren des Schulprojektpreises.
Auch Gummibärchen waren ein Thema beim diesjährigen Schulprojektpreis: Hier das „Gummibärchen-Labor“ der Bräunlinger Schule.
Bilder: Beathalter
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