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Mädchen im Kimono
Schüler
berichten über ihre Reise in die japanische Partnerstadt Kaminoyama

Bilder,
Filme, Geschichten und Tanzvorführungen im Kimono gemeinsam
mit OB Thorsten Frei: Zehn Jugendliche, die im vergangenen
Jahr die japanische Partnerstadt Kaminoyama besuchten,
schilderten am Donnerstagabend voller Begeisterung ihre Eindrücke.
Donaueschingen (bea) Ungeachtet einer Absage der für dieses Frühjahr geplanten Reise nach Kaminoyama lebt die Partnerschaft mit der Stadt in Japan. Dies lassen Stimmen von zehn Jugendlichen vermuten, die im vergangenen Sommer zwei Wochen als Botschafter Donaueschingens die Gastfreundschaft in dem fernöstlichen Land erlebten. Am Donnerstag berichteten sie im vollbesetzten Nebenzimmer des Hotels „Grüner Baum“ voller Begeisterung über ihre Erlebnisse.
Eine neue Einschätzung, wie die „Ausladung“ Donaueschingens für die im April geplante Reise nach Kaminoyama zu werten sei, gab Walter Lwowski, der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Donaueschingen: „Wir feiern nächstes Jahr das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft“, sagte Lwowski im Gespräch mit dem SÜDKURIER, „eigentlich hätten wir da auch selber drauf kommen können“, hob der Präsident die symbolische Bedeutung einer Reise erst im kommenden Jahr hervor.
Wie berichtet, hatte das Rathaus von Kaminoyama aus wirtschaftlichen Gründen und als Folge der Finanzkrise die diesjährige Reise abgesagt und damit für betretene Stimmung im Gemeinderat und bei der Stadtverwaltung gesorgt. Lwowski machte deutlich, dass er die Absage nicht für gravierend halte.
Das sah auch Bernhard Everke so. Der Alt-Oberbürgermeister wertet die Absage als nicht dramatisch. Er habe die Verwaltung in Kaminoyama als korrekt und sorgfältig erlebt, auf wirtschaftliche Daten werde in Japan häufig im Vorfeld reagiert, riet er zur Gelassenheit. „Das wird schon wieder“.
Foto: Beathalter
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