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Achtklässler erleben Frankreich


Frankreich hautnah erlebten 24 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums. Das Bild zeigt sie beim Empfang vor dem Rathaus der Stadt Millau, mit der neuen ersten Beigeordneten Hart (Mitte) und der Beauftragten für Kultur und Schulen Dalle (rechts), dahinter Herr Valatte, der stellvertretende Direktor des Collège, außerdem die deutschen Lehrer Rolf Kunz und Gabriele Rottenecker.

Frankreich hautnah erlebten in den vergangenen Tagen 
24 Schülerinnen und Schüler der verschiedenen achten Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums, die gerade von einem zwölftägigen Sprachaufenthalt an der Partnerschule in Millau 
in Südfrankreich zurück kamen.

Der Austauschkontakt zwischen dem Fürstenberg Gymnasium und dem Collège Marcel Aymard steht auf soliden Beinen, ist es doch nun schon das 33. Mal, dass Jugendliche dieser beiden Schulen das andere Land erkunden und dessen Sprache lebendig erfahren.

Weit weg von zuhause und der eigenen Familie war es für die meisten der jungen deutschen Teilnehmer eine Herausforderung, sich an das Leben in ihrer französischen Gastfamilie und an ihren Partner anzupassen. Sie konnten dabei vielfältige Gemeinsamkeiten und Unterschiede erfahren, vor allem bei französischen Essensgewohnheiten, die auch in heutigen Zeiten noch manche Unterschiede zum heimischen Familientisch aufweisen.

Und all dies begleitet von einer Sprache, die es dabei zu erlernen und zu erweitern gilt. Da freuten sich die begleitenden Lehrer, Gabriele Rottenecker und Rolf Kunz, zu sehen, wie das Vokabellernen bei den Schülern sich von der Pflicht zum Bedürfnis wandelt. Schließlich konnte jedes erlernte Wort doch vor Ort so nützlich sein und die Kontakte mit den französischen Partnern intensivierten sich von Tag zu Tag.

Alle Tage ging es gemeinsam mit den Partnern zur Schule, einer Ganztagsschule wie in Frankreich üblich, ausgestattet mit zahlreichen Sonderräumen, beispielsweise je einer Schülerbiblio- und mediathek für die Unter- und Mittelstufe, vielfältigem Personal und einer Schulkantine. Gegebenheiten, von denen das Fürstenberg-Gymnasium trotz Mensa und Anbau noch entfernt ist. Erstaunt sahen die deutschen Schüler, mit welcher Selbstverständlichkeit ihre französischen Altersgenossen nach einem ganzen Tag Unterricht am Abend noch ihre Hausaufgaben erledigten.

Neben der Teilnahme am schulischen Leben des Collège Marcel Aymard hatten die deutschen Partnerschüler auch Gelegenheit, viele Besonderheiten der südfranzösischen Stadt Millau und Umgebung kennen zu lernen.

Verschiedene Angebote bereicherten den Aufenthalt, so auch Besichtigungen innerhalb der Stadt und einige Ausflugsfahrten, wovon eine in den nahe gelegenen Ort Roquefort führte. Dort besichtigte man den weiträumigen Höhlenkeller eines Käseproduzenten. Das Interesse an diesem weltberühmten Schimmelkäse war geweckt. Bei einer Fahrt über die Hochebene des Larzac mit seiner weiten Schafweidelandschaft und den spärlich gestreuten und urtümlichen Dörfern hinterließen vielfältige Eindrücke dieser besonderen Landschaft. Eine Fahrt in die Camargue und ans Meer ließ trotz steifer Brise und kühlem Wasser bei den mutigsten Schülern Badefreude aufkommen. Ein gelungener Aufenthalt brachte für alle Teilnehmer große Bereicherung, so dass einigen deutschen Schülerinnen der Abschied schwer fiel. Französische Schülerinnen dagegen, die Spanisch als Fremdsprache haben, meldeten sich spontan zum Gegenbesuch Ende Juni in Donaueschingen an.


Dokumentation aus dem Südkurier  >15.4.2008<      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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