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Mensa im Visier
Warum geht kaum noch einer hin? – Schulteam untersucht
Donaueschingen (dan/ns) Am Anfang war die Mensa voll, inzwischen
isst man einsam. Die rapide bröckelnde Lust der Fürstenberg-Gymnasiasten
am Mittagessen in der noch jungen Schulkantine macht der Stadt als
Schulträgerin Sorgen .
Die Schule selbst will jetzt genau wissen, woran es liegt. In einer großen
Fragebogenaktion kommen die Schüler zu Wort. Und wichtige Sofort-Änderungen
sind in Absprache mit Stadt und Mensabetreiber beschlossen worden.
Keine Mensakarten mehr Die unhandliche Mensa-Vorbestellung fällt weg. Ab Montag nach den
Osterferien muss niemand mehr Mensakarten vorab kaufen und sich damit
starr auf die Essensteilnahme und das gewählte Menü festlegen. Jeder kann
nun spontan an der Theke entscheiden, was er essen will; bezahlt wird direkt
vor Ort. Weiterhin wird es zwei Wahlmenüs zu jeweils 3,20 Euro geben
(Hauptgericht, Salat, Nachtisch), außerdem ein deutlich günstigeres Tellergericht
mit wechselndem Preis (Eintöpfe, Suppen, Nudeln mit Soße).
Ein „Arbeitskreis Evaluation“, bestehend aus Schülern und Lehrern,
hat gemeinsam mit Eltern einen Fragebogen zusammen gestellt, um dem
Phänomen der Mensa-Flucht auf den Grund zu gehen. Befragt wird repräsentativ
in Klassen des fünften bis
zwölften Jahrganges. Dazu haben zwei Schüler, Jens Küblbeck und Stephan
Storm, ein Programm ausgearbeitet.
In einem Probelauf wurden bereits Schüler danach gefragt, wie sie Preis,
Geschmack, Angebot, Sauberkeit, Organisation des Mensabetriebs erleben.
Bis zu den Pfingstferien soll das Ergebnis der eigentlichen Umfrage
vorliegen.
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