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Leitlinien fürs Fürstenberg-Gymnasium
Schule hat sich ein umfassendes Leitbild für die Zukunft gegeben – Wissensvermittlung ist nur ein Ziel
Donaueschingen – Welche pädagogischen und sozialen Ziele verfolgt das
Fürstenberg-Gymnasium heute und in der Zukunft in einer sich vermeintlich
immer schneller drehenden Welt?
Ein neues Leitbild, das heute an der Schule präsentiert wird, wurde erarbeitet
und stellt umfassend die Intentionen der Bildungsstätte dar. Nach
über einjähriger gemeinsamer Arbeit von Lehrern, Schülern und Eltern wurde
das Leitbild einstimmig verabschiedet.
Das Leitbild selbst gliedert sich in drei Teile: den Leitspruch, die
Leitlinien sowie Maßnahmen und Aktivitäten am Gymnasium.
„Zukunft braucht Wurzeln, Entwicklung braucht Beharrlichkeit,
Gemeinschaft braucht Persönlichkeit”
In drei Zeilen kondensiert der neue
Leitspruch Kernideen des Leitbildtextes.
„Zukunft braucht Wurzeln” – das Gymnasium hat eine zukunftssichere
Bildung seiner Absolventen im Blick, dabei soll die humanistische Bildung
nicht vernachlässigt werden.
„Entwicklung braucht Beharrlichkeit” – die Ziele sollen auch bei Hindernissen
nicht aufgegeben werden.
Aus Fehlern will man lernen. „Gemeinschaft braucht Persönlichkeit” –
Schulgemeinschaft und Gesellschaft leben vom Engagement ihrer Mitglieder.
Die Leitlinien sprechen die vier zentralen Bereiche des Schullebens
an: die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Persönlichkeitsbildung,
das soziale Lernen und die Stellung der Schule als Teil der Gesellschaft.
Eine umfassende Grundbildung wird angestrebt. Alle Unterrichtsfelder
sollen gleichberechtigt gefördert Explizit sieht das Leitbild Fördermaßnahmen
für Schüler mit besonderen Begabungen sowie von der Schule organisierte
Fördermaßnahmen für
Schüler mit Schwächen. Auch im Bereich der Lehre gibt sich die Schule
neue Ziele: der Vermittlung methodischer Kompetenzen wird mehr Zeit
eingeräumt.
Doch die Schulzeit dient aber nicht nur der Vermittlung von Wissen, vielmehr
ist sie eine entscheidende Phase der Persönlichkeitsbildung. Soziale
Kompetenz soll vermittelt werden. Die Schule wird im Zuge von G8 immer
mehr zum „Lebensraum“ für die Schüler. Daher ist nicht nur das Lernen
wichtig, sondern auch das Miteinander:
eine positive Atmosphäre stärkt die Lern- und Lehrbereitschaft.
Mitverantwortung hört nicht bei den Schülern und Lehrern auf. Ausdrücklich
werden auch die Eltern aufgefordert, sich in das Schulleben einzubringen.
Auch die Position der Schule in der Gesellschaft ist wichtig: Dazu zählt die
Förderung der Identifikation mit der Schule und die Schule als Teil der Gesellschaft.
Im dritten Teil des Leitbildes sind schließlich mehr als 50 Maßnahmen
zusammengestellt, um die Leitziele umzusetzen. Fünf Arbeitskreise aus
Lehrern, Schülern und Eltern haben zu den Zielen des Leitbildes konkrete
Maßnahmen ausgearbeitet. Dazu zählen eine neue Schulordnung, Vorschläge
zur Schulhausgestaltung für eine positive Lernumgebung, ein Konzept
Begabtenförderung und ein Schüler-Nachhilfesystem. Die jüngst
gestarteten Veranstaltungen wie „Jugend debattiert“ oder „Campus
FG“ sind erste Ergebnisse des Leitbildes.
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