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Schüler erkunden Straßburger Parlament

Beeindruckt von der außergewöhnlichen Architektur des Europa-Parlaments in Straßburg ließen sich die Schülerinnen und Schüler des Füstenberg-Gymnasiums unter den Flaggen der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union fotografieren.

„Das Parlament wirkt noch unvollendet“ diesen Eindruck gewann Niklas Birkenheier, Neuntklässler am Fürstenberg-Gymnasium, als er einen unfertigen runden Hauptturm des Europaparlaments in Strassburg betrachtet. Zwei neunte Klassen haben sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Helga Schlaich und Jutta Pftitzenmaier auf den Weg nach Straßburg gemacht, um einen Sitz des Europaparlaments zu besichtigen. Kunstwerke im Parlament sowie die Architektur des Parlaments weisen auf die noch nicht vollendete Europäische Union hin, die Gegenstand eines fächerübergreifenden Unterrichtsprojektes war. Dennoch wirkte die Architektur auf die Schüler beeindruckend: in einem Raum ist ein Fluss mit Schieferplatten nachgeahmt, aus dem Efeuranken bis zur Decke wachsen; in einer Halle führen im Stil eines französischen Schlosses zwei gläserne, in sich verschlungene Treppen zu den verschiedenen Stockwerken – als Material wurde Glas verwendet, um die Abgeordneten, die auf den Treppen wandeln, sehen zu können; Rückzugsräume für Abgeordnete wurden wie riesige, nach oben offene Tulpentöpfe gestaltet und sind dadurch schalldicht, was die Schüler umgehend austesteten. 
Der unfertige Turm war in Anlehnung an einen fehlenden Turm des Straßburger Münsters errichtet worden, das die Schüler samt Altstadtviertel „La Petite France“ am Vormittag besichtigten

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23-6-2008