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Lorbeeren der "Leistungselite"
VON ROGER MÜLLER
Anerkennungs-Zahltag für Donaueschingens gesellschaftliche Leistungsträger: Oberbürgermeister Thorsten Frei zeichnete beim traditionellen Vereinsempfang viele Bürger für ihr herausragendes Wirken auf den Feldern Sport, Kultur, Bildung und soziales Wirken aus. Und sah die Stadt im Kontrast zum anderswo oft beklagten Versiegen ehrenamtlichen Engagements.
Gerade der Mix aus Sport, Wissenschaft
und Kultur aus, der dem Vereinsempfang ein besonders breites Forum bürgerschaftlichen Aufmerksamkeit
verschafft. Inzwischen halten
sich Sportler, Nachwuchsforscher sowie Nachwuchsmusiker in der quantitativen
Gewichtung die Waage.

Es standen diejenigen im Rampenlicht, die Frei als ,,Leistungselite“
der Stadt bezeichnete,
nämlich solche, die mehr tun, als sie tun müssten in Vereinen, Schulen
oder anderen kommunalen Institutionen.
Exemplarisch nannte der OB hier das Fürstenberg-Gymnasium, das
von 37 vertretenen Schulen der Aktion ,,Jugend forscht“ allein ein Viertel der
Projektgruppen stellte. Fünf wurden
mit zweiten Plätzen belohnt. Mario Mosbacher und Ulrich Wachter hätten
mit ihrem Engagement ein klares Dementi zu der häufigen öffentlichen
Kritik am Lehrerberuf abgegeben.
Den vom Gemeinderat ausgelobten Preis für soziales Wirken erhielt ebenfalls
eine Klasse des Fürstenberggymnasiums:
die fünf Schüler Petra Keller, Markus Widmaier, Stephan Johannsen,
Dolores Brietzke und Patricia Strobel halfen der Karl-Wacker Schule
bei der Vorbereitung und Durchführung
eines Segeltörns auf dem niederländischen Ijsselmeer.
In den Ehrungspausen traten Mitglieder des Turnvereins mit einem
schwungvollen Tanz auf und Valentin von Witzleben begeisterte am Klavier.
Der musikalische Ausklang des Vereinsempfangs steuerte wieder der
MGV Allmendshofen bei – Wohlklang also ganz komplett in der Vereinslandschaft
Donaueschingen.
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