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Für bessere Schule
Dem Aufruf des Gesamtelternbeirat der Schulen Donaueschingen zur Teilnahme an der von der Initiative "Schule mit Zukunft" veranstalteten Demonstration für eine bessere Schule sind am Samstag 51 Eltern, Schüler und Lehrer, letztere in ihrer Eigenschaft als Eltern, gefolgt.

Gefordert wurden mehr Lehrern und kleinere Klassen, weniger Unterrichtsausfall, Ausbau des Ergänzungsbereiches, Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf, die Einstellung von Sozialpädagogen sowie eine Reform des G8.
Mehrere tausend Teilnehmer aus 70 Städten des Landes steuerten in einem Sternmarsch den Schlossplatz in Stuttgart an, um an der Kundgebung teilzunehmen.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Rainer Dahlem, der Psychologe und Reformpädagoge Otto Herz, Schüler und Elternvertreter, sowie die Gründer der Initiative "Schule mit Zukunft" Sylvia Kugler und Andrea Weiß gaben den Forderungen der versammelten Demonstranten mit ihren Redebeiträgen eine Stimme. Umrahmt wurde die Kundgebung von kabarettistischen und musikalischen Programm.
Die Landespolitik war durch Landtagabgeordnete der Grünen und der SPD, allen voran die ehemalige Fraktionsvorsitzende Ute Vogt, vertreten. Vertreter der Landesregierung oder des Kultusministeriums suchte man vergebens.
So werden auch die 60000 gesammelten Unterschriften wohl erst in den nächsten Wochen den Weg ins Kultsministerium finden.
Die Donaueschinger Teilnehmer konnten sehen, dass sie mit ihren Befürchtungen und ihrem Ärger, die aktuelle Kursrichtung der Schulpolitik betreffend, nicht alleine sind und es dem Rest des Landes genauso, wenn nicht sogar deutlich schlechter geht. Durch die engagierte Teilnahme der Eltern und Schüler, welche den Leidensdruck dokumentiert, haben die Donaueschinger ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Gesamtelternbeirat der Schulen Donaueschingen wird auch weiterhin für eine Verbesserung der Schulsituation, nicht nur in Donaueschingen, eintreten. "Die Unterstützung der Kundgebung in Stuttgart war erst der Anfang", sagte der Vorsitzende Andreas Kühn. Er war mit dem Demo-Echo aus Donaueschingen sehr zufrieden. Aus dem großen Freiburg seien dagegen nur drei Busse in die Hauptstadt gefahren. Kleines Zusatzbonbon für die Donaueschinger Demonstranten. In den Nachrichtensendungen in Südwest3 waren sie mehrfach auf dem Bildschirm zu sehen.
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