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Im Klassenzimmer ist es zu laut
Raumakustik könnte mit wenig Aufwand verbessert werden
Vortrag am Gymnasium

Donaueschingen (rsf) 

Die Raumakustik in Klassenzimmern könnte durch
geeignete Maßnahmen verbessert werden. 
So lautete das Fazit eines Vortrags mit dem Titel 

Die Lärm-(Zeit-)Bombe Schule“ 

von Piotr Ostaszewski

in der Aula des Fürstenberg-Gymnasiums.
Der Hörgeräteakustik-Meister und Europa-Hörakustiker, der aus Recklinghausen stammt und seit einem halben Jahr in Donaueschingen
arbeitet, gab zunächst einen Einblick in die Anatomie des Ohres, erklärte und bewertete die Hauptquellen von Lärm im Alltag und die Auswirkungen auf den Menschen.

Schülerinnen der achten Klasse berichteten von Schallmessungen, die sie im Rahmen eines Projektes zum Thema Lärmschutz an der Schule durchgeführt hatten. Dabei wurden in Klassenzimmern Werte bis zu 90 Dezibel gemessen, in Wartezonen vor
Fachräumen sogar bis zu 95 Dezibel.

Der Hörakustiker 
Piotr Ostaszewski
plädierte in seinem Vortrag 
für eine Verbesserung der Raumakustik in Klassenzimmern.

Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und Defizite im kognitiven Bereich seien die Folgen von Lärm in Schulräumen, erklärte der Referent.
Durch schalldämmende Maßnahmen sowie die Anbringung von geeigneten
Schallreflektoren zum Beispiel über dem Lehrerpult kann die Verständlichkeit
des gesprochenen Wortes verbessert und der Lärmpegel im Klassenzimmer
um sechs Dezibel verringert werden, fasste Ostaszewski seine Beobachtungen zusammen.
Sein Referat bildete den Auftakt zu einer Vortragsreihe, die unter dem Titel
„Campus Fürstenberg Gymnasium“ in diesem Jahr durchgeführt wird. Dabei sollen Schülern, Eltern und Lehrern Denkanstöße zu Themen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft vermittelt werden. Den Vortrag über die „Lärm-
(/Zeit-)Bombe Schule“ verfolgten allerdings nur 20 Zuhörer.

 B I L D : S C H Ä F E R


Dokumentation aus dem Südkurier  >8-3-08<      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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