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Sieg mit
alter Sprache

Die Preisträger des Landeswettbewerbs "Alte Sprachen" vom Fürstenberg-Gymnasium sind (v.l.): Franziska Wintermantel, Johanna Körner und Tobias Tröndle.
Foto: Kern
Donaueschingen (sr) "Versuchung und Entscheidung" - mit einer Arbeit zum Gleichnis von Herakles am Scheideweg und biblischen Parallelen gewann Franziska Wintermantel, Elftklässlerin am Fürstenberg-Gymnasium, einen ersten Platz bei der ersten Runde des Landeswettbewerbs "Alte Sprachen". Damit hat sie sich für die nächste Runde qualifiziert, wo sie in einer Klausur schwierige philosophische Originaltexte von Autoren wie Seneca oder Cicero übersetzen und miteinander vergleichen muss. Wenn sie darin erfolgreich ist, hat sie in der dritten Runde auf Schloss Salem mit einem 15-Minuten-Referat über ein selbst gewähltes Thema aus dem Bereich der Altertumswissenschaft Aussicht auf ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Dieser Landeswettbewerb wird von der Stiftung "Humanismus heute" getragen, die jährlich dazu aufruft, sich intensiver mit der Antike zu befassen. Als bester Zweitplatzierter wurde Tobias Tröndle aus der Klasse 10a zu einer Seminarwoche ins Kloster Neresheim eingeladen. Dort haben die Schüler täglich von 9 bis 22 Uhr an antiken Texten sowie literaturtheoretischen und philosophischen Themen gearbeitet. Wie Tobias berichtete, wollten am ersten Abend viele gleich wieder wegen der Strapazen abreisen; sie waren aber am Ende hellauf begeistert, viel gelernt zu haben, und wollen sich für eines der Seminarwochenenden im Herbst bewerben.
Eine weitere Zweitplazierte, Johanna Körner, ebenfalls aus der Klasse 10a der Donaueschinger Schule, verglich "Drei Frauengestalten" in den Schriften antiker Autoren.
Für alle drei Fürstenberg-Gymnasiasten, die von ihren Lehrerinnen Sigrun Reifenkugel und Annette Kledt betreut wurden, steht in jedem Fall fest: "Wir wollen im nächsten Jahr wieder an dem Wettbewerb teilnehmen!"
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