Freundeskreis
für Venezuela wächst
Riesiges Interesse an Widmanns Vortrag
Von Cornelia Schlecht
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Donaueschingen-Neudingen.
Das hatte Marina
Widmann nicht erwartet:
die Neudinger Festhalle
war proppenvoll, so viele
Leute waren gekommen,
um ihrem Vortrag über ihr
Auslandsjahr in Venezuela
zu lauschen. |
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In diesem Teil Südamerikas
widmete sich die heute 21-jährige Neudingerin dem guten
Zweck – der Betreuung von Kindern aus den Armenvierteln.
Einer, der die Erinnerungen daran nun mit der Neudingerin teilt, ist Stefan Dahm aus
Mannheim. Er war ebenfalls ein Jahr lang in Venezuela und am Sonntag nach Neudingen
gekommen, um den Vortrag gemeinsam mit Marina Widmann zu gestalten. Zuerst
stand Venezuela in Zahlen und Fakten den Besuchern vor Augen.
Stefan Dahm ging auf die Geschichte des Landes, politische
Hintergründe, aber auch
das Schulsystem oder die Architektur des Landes ein.
Dann flimmerte ein Film eines Praktikanten über die Leinwand,
und danach war Marina
Widmann an der Reihe. Mit viel Feingefühl schilderte sie die vielen Eindrücke, die ein
Jahr Venezuela und die Arbeit mit herzlichen Kindern, die aber schon in jungen Jahren
viel von der unglaublichen Gewalt und Kriminalität um sich
herum spüren, mit sich brachten.
Ihr Zuhause in den Armenvierteln, den so genannten Barios, ist ärmlich.
Ziegel und
Wellblechhütten prägen das Bild, unter primitivsten Bedingungen leben teilweise
ganze Großfamilien auf engstem Raum zusammen. Der Freundeskreis Las Torres hat
es sich mit seinen nunmehr vier Betreuungnszentren für die
Kinder dort zur Aufgabe gemacht, ihnen zumindest einen Teil des Tages zu schenken, an
dem sie sich »in sicherer und gewaltfreier Umgebung entwickeln
können«.
In einem solchen Zentrum war auch Marina Widmann eingesetzt, um den Kindern
mit Hausaufgabenbetreuung, aber auch Spiel-, Sport- und Kreativangeboten zur Seite zu
stehen. Jetzt, nach Beendigung ihres Praktikums, will Marina Widmann an diesem
Ziel weiter mitwirken und aktives Mitglied des Freundeskreises
bleiben. Sie steckte an
mit ihrer Lust zu helfen – äußerlich sichtbare Zeichen dafür
waren ein rege klingelndes
Spendenkässchen und guter Verkauf am Venezuela-Stand in der Halle.
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