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Schule stellt sich vor: Das Fürstenberg-Gymnasium präsentierte sich am Samstag vor rund 200 Eltern und angehenden Schülern und stellte sein Bildungsangebot
vor. Besonders gefragt waren Informationen zum Abitur in acht Jahren, den Ganztagesangeboten sowie den verschiedenen Fremdsprachenprofilen.
B I L D : F R Ö H L I CH
200 Eltern und Kinder informieren sich
am Fürstenberg-Gymnasium
Die Qual der Fremdsprach-Wahl. Welche Fremdsprachen soll unser
Kind künftig lernen? Englisch, Latein und Französisch, oder doch
lieber English, Französisch und
Spanisch? Aus insgesamt sechs Kombinationsmöglichkeiten können
Eltern bei der Anmeldung ihrer Schützlinge fürs Gymnasium am
kommenden Donnerstag und Freitag
wählen.
VON
JENS FRÖHLICH
Donaueschingen - Gar nicht so einfach also, schon Jahre vor dem Erlernen
einer zweiten und dritten Fremdsprache in Klasse sechs und acht, passend
zu den Stärken und Vorlieben der Kleinen die Weichen zu stellen. Zwischen
140 und 160 Anmeldungen erwartet Schulleiter Rudolf Strasser in
diesem Jahr, ausreichend für fünf Klassen.
Dementsprechend groß war am Samstag auch die Nachfrage beim „Tag
der offenen Tür“ des Fürstenberg- Gymnasiums. Wie im Vorjahr folgten
zahlreiche Eltern und Kinder der Einladung, um sich über das breit gefächerte
Angebot der Bildungseinrichtung zu informieren. Erstmals in diesem
Jahr sei English als erste Fremdsprache vorgeschrieben, erklärte
Schulleiter Strasser. In Klasse sechs
und acht gesellt sich dann jeweils eine weitere Sprache auf den Stundenplan
der Schüler. Um die Auswahl noch etwas zu erschweren, können sich Eltern
bei der Anmeldung für das Profil Naturwissenschaft und Technik entscheiden,
welches dann ab Klasse acht anstelle einer dritten Fremdsprache unterrichtet
wird. Zahlreiche Fragen von unsicheren Eltern bezüglich der richtigen
Sprachkombination prasselten deshalb auch auf den Schulleiter ein.
„Die verbindliche Entscheidung der Eltern benötigen wir, damit die Klassen
je nach gewählter zweiter und dritter Fremdsprache bereits richtig aufgeteilt
werden können“, erklärte Strasser das organisatorische Problem.
In einem Vortrag für alle Besucher sprach er allgemeine Informationen
bezüglich der Schule an und stellte die Ganztagesangebote sowie das Gymnasium
in acht Jahren (G8) vor. Im Anschluss konnten die Besucher weitere
Eindrücke bei den einzelnen Fachbereichen sammeln und in Unterrichtsinhalte
reinschnuppern. Die Kinder
durften im Physikraum kleine Experimente durchführen und im Klassenzimmer
des Fachs Naturphänomene mit Hilfe von Mikroskopen kleinste Dimensionen
sichtbar machen. In der Schulbibliothek standen 1200 Buchtitel
bereit um entdeckt zu werden.
„Das Interesse an unseren Ganztagesangeboten ist ebenfalls vorhanden“,
sagte Strasser. Jedoch seien die Fünftklässler von der Ganztagesschule
erst einmal noch nicht betroffen. Lediglich Klasse acht und neun würden
im kommenden Jahr in den Ganztagsschulbetrieb einsteigen.
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