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GYMNASIUM

Schüler entdecken andere Religionen

Donaueschingen – Ökumenische  Dialoge sind wertvoll, aber – zumindest
an der Basis – selbstverständlich. Weniger selbstverständlich sind interreligiöse Begegnungen. Anders ist dies jedoch am Fürstenberg-Gymnasium.
Die Ethik-Gruppe des Gymnasiums besuchte jetzt die neuen Synagoge in Freiburg.

Die alte Synagoge in Freiburg

Die neue Synagoge in Freiburg heute

Nach einem Gedenken bei der Universität wurde die selbst interreligiös zusammengesetzte Gruppe von einem Holocaust-Überlebenden nicht nur freundlich begrüßt, sondern auch eindringlich in Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinden in Deutschland und die Besonderheiten des Synagogengottesdienstes eingeführt.
Dabei wurde unter anderem deutlich, wie sehr der christliche Glaube mit seinen jüdischen Wurzeln verbunden ist. Eine ähnliche Fahrt zur Moschee nach Konstanz unternahm die Ethik-Gruppe der zwölften Klasse.
Die Schüler zeigten sich angetan von der Offenheit der muslimischen Gemeinde.
Die Moschee hat das höchste Minarett in Westeuropa. Ein Mitglied des Gemeindevorstandes lobte den vorbildlichen Dialog mit den christlichen Gemeinden in Konstanz und freute sich über die Besucher. So könnten Vorurteile gegen den Islam,
der so oft nur mit Fundamentalismus und Gewalt gleichgesetzt werde, gar nicht erst aufkommen. Höhepunkt der Begegnung war die Teilnahme an einer der fünf Gebetszeiten. Dabei wurden den Schülern die bedeutsamen, aber nach außen unverständlichen Körperbewegungen erklärt.


Dokumentation aus dem Südkurier  > 10-2-2007 <      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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