GYMNASIUM
Schüler entdecken andere Religionen
Donaueschingen – Ökumenische
Dialoge sind wertvoll, aber – zumindest
an der Basis – selbstverständlich. Weniger selbstverständlich sind interreligiöse
Begegnungen. Anders ist dies jedoch am Fürstenberg-Gymnasium.
Die Ethik-Gruppe des Gymnasiums besuchte jetzt die neuen Synagoge in
Freiburg.
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Die alte
Synagoge in Freiburg |

Die neue
Synagoge in Freiburg heute |
Nach einem Gedenken bei der Universität wurde die selbst interreligiös
zusammengesetzte Gruppe von einem Holocaust-Überlebenden nicht nur freundlich begrüßt, sondern
auch eindringlich in Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinden
in Deutschland und die Besonderheiten des Synagogengottesdienstes eingeführt.
Dabei wurde unter anderem deutlich, wie sehr der christliche Glaube
mit seinen jüdischen Wurzeln verbunden ist. Eine ähnliche Fahrt zur
Moschee nach Konstanz unternahm die Ethik-Gruppe der zwölften Klasse.
Die Schüler zeigten sich angetan von der Offenheit der muslimischen Gemeinde.
Die Moschee hat das höchste Minarett in Westeuropa. Ein Mitglied
des Gemeindevorstandes lobte den vorbildlichen Dialog mit den christlichen
Gemeinden in Konstanz und freute sich über die Besucher. So könnten Vorurteile gegen den Islam,
der so oft nur mit Fundamentalismus und Gewalt gleichgesetzt werde, gar
nicht erst aufkommen. Höhepunkt der Begegnung war die Teilnahme an
einer der fünf Gebetszeiten. Dabei wurden den Schülern die bedeutsamen,
aber nach außen unverständlichen Körperbewegungen erklärt.
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