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Austausch mit Saverne wächst -
auch in der Firmenwelt der Baar

Deutsche Noten entscheiden bei Examen der Partnerschüler mit

„Willkommen in Donaueschingen!“  Persönlich begrüßt wurde eine 21-köpfige Schülergruppe aus Donaueschingens Partnerstadt Saverne von Oberbürgermeister Thorsten Frei im Sitzungssaal des Rathauses. Frei unterstrich dabei die Bedeutung der langjährigen und soliden Partnerschaft, die nur Erfolg haben kann in vielfältigem persönlichen Kontakt und Austausch. 

Gleichfalls hieß er den stellvertretenden Schulleiter des Lycée, Thierry Haaser, willkommen, die Fachleiterin für Deutsch am Lycée , Frau Burkardt, FG-Schulleiter Bertold Böhm, die langjährigen Organisatoren der Schulkontakte Richard Saumon (Lycée) und Eberhard Kern (FG) sowie weitere Begleitlehrer.

Seit 12 Jahren besteht nunmehr der gute Kontakt zwischen dem Fürstenberg-Gymnasium und dem Lycée du Haut-Barr.
Alle Jahre verbringt seither eine Gruppe von Oberstufenschüler des FG einen einwöchigen Aufenthalt mit einer französischen Klasse bei einer gemeinsamen Radtour in den Nordvogesen in deren Verlauf auch seitens der Gastgeber ein vielfältiges Kulturprogramm geboten wird.

Im Spätherbst der jeweiligen Tour-Jahre kommt dann alle Jahre die französische Partnergruppe auf Gegenbesuch nach Donaueschingen auf die Baar. Dabei stehen neben der Wiederbegegnung mit den deutschen Tour-Partnern vor allem Besichtigungen lokaler Industriebetriebe im Vordergrund. Für den Ausbildungs-Schwerpunkt der Saverner Schüler (Materialkunde für Formbare Stoffe), erweisen sich dabei die zahlreichen hochspezialisierten Firmen der Kunststoffverarbeitung und Feinmechanik als herausragende Zentren praktischer Anwendung und Umsetzung der Lerninhalte.

Betriebsführung durch die Donaueschinger Werkhallen der IMS-Gear für die frz. Schüler 
(hier nur ein Teil abgebildet) , darunter 2 Mädchen.
Langjähriger Leiter der Schulpartnerschaft von frz. Seite: Richard Saumon (Bild links)

Hervorzuheben ist hier die Firma IMS GEAR , welche alle Jahre umfangreiche Führungen im Werk Donaueschingen und Eisenbach für die Saverner Schülergruppe organisiert und - nicht zuletzt - schon mehrfach Praktikumsplätze für Schüler aus Saverne anbieten konnte. So verbringen auch im kommenden Januar - außerhalb der schulischen Partnerschaft - wiederum Schüler des Lycée einen 4-wöchigen Aufenthalt beim Betriebspraktikum in Donaueschingen, ein schöner und nützlicher Nebeneffekt dieser ganz besonderen deutsch-französischen Beziehung.

Neu ist nun auch, dass diese Praktikumsaufenthalte seitens der deutschen Firma benotet werden müssen und diese Note bei den französischen Schülern im Abitursexamen von Bedeutung sind.

Wiederholt wurde die Gruppe auch zu einem Betriebsrundgang bei der Firma Kukatec
(Südbadische Gummiwerke) in Neudingen eingeladen, wobei sich der Senior-Chef Eberhard Kutzner stets persönlich um die Gruppe bemühte.

 „ Diese Besichtigungen von bedeutenden Donaueschinger Industriebetrieben ist für uns ein großer Gewinn – unsere Schüler profitieren davon in hohem Maße!“, so äußert sich Richard Saumon, der Leiter der frz. Schülergruppe.

 Die diesjährige Anwesenheit des stellvertretenden Schulleiters des Saverner Lycées und dessen Fachleiterin für Deutsch diente auch der Erkundung weiterer schulischer Kontakte zwischen den beiden Gymnasien. FG-Chef Bertold Böhm und seine Fachleiterin für Französisch, Gabriele Rottenecker, zeigten sich in einem gemeinsamen Gespräch über einen Ausbau und Erweiterung der Schulpartnerschaft aufgeschlossen und wollen den Entscheidungsgremien der Schule nun neue Formen des Schüleraustausches vorschlagen. Erfreut und zuversichtlich zeigten sich danach die französischen Verantwortlichen: „Ca roule! - das wird zum Laufen kommen!“

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum: 30-11-07 

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen.
 Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Schwarzwälder Boten.

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