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Schulsanitäter jetzt noch besser gerüstet
Dienst am FG erhält spezielle Einsatz-Tasche
Schulungen künftig durch das DRK / Gruppe hat 15 Mitglieder

Auf der Mauer, auf der Lauer: Stolz zeigen die Schulsanitäter die neue Einsatztasche und ihre Einsatzwesten. Hinten im Bild (von links) Kai
Siewert, Thomas Gähme, Andreas Schemmel und Egon Jehle.
Foto: Maier
Von Steffen Maier
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Donaueschingen. Seit zwei Jahren gibt es am Donaueschinger
Fürstenberg-
Gymnasium den Schulsanitätsdienst – gestern ist er noch schlagkräftiger geworden.
Der Dienst, dem 15 Schüler des FG angehören, bekam von Kai Siewert, Bezirksgeschäftsführer
der Barmer-Krankenkasse, eine spezialle Schulsanitäter-
Einsatztasche überreicht.
Bisher bedienten sich die Schülersanitäter des Einsatzkoffers
der Schule.
In der neuen Tasche findet sich alles, was Schulsanitäter
so brauchen, unter anderem
Pflaster, Kühlakkus und Verbandmaterial.
»Damit können wir im Notfall auf viele Unfälle reagieren, die im Schulalltag
so passieren«, sagte Lehrer Egon Jehle, der zusammen mit seinem Kollegen Andreas
Schemmel die Schulsanitäter-Gruppe am FG betreut.
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An Schulen passieren
jede Menge Unfälle.
Schulsanitäter sichern
die Erstversorgung
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Und passieren kann an Schulen eine ganze Menge, wie der Vorsitzende des
DRK-Ortsvereins Donaueschingen, Thomas Gähme, erläuterte:
Jährlich erleidet etwa jeder zwölfte Schüler einen Unfall in
der Schule, der bei der Schülerunfallversicherung gemeldet
werden muss – sei es beim Rennen durch die Flure, beim Spielen und Balgen im Pausenhof
oder während der vielfältigen
(sportlichen) Veranstaltungen.
Um in diesen Fällen eine medizinische Erstversorgung sicherstellen zu können, bis
die professionellen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes eintreffen, werden an
immer mehr Schulen die Sanitätsdienste ins Leben gerufen.
Außer am FG gibt es einen solchen in Donaueschingen seit Anfang des Jahres bereits
an der Eichendorffschule; an der Heinrich-Feuerstein-Schule
ist die Einrichtung geplant.
Am FG ging die Initiative zur Gründung der Sanitäter-Gruppe
vor zwei Jahren von Schülern aus, die gleichzeitig Mitglieder
der DLRG sind. Leiter der Gruppe ist jetzt der Schüler und DLRG-Mitglied Tobias
Tröndle. Ausgebildet und ständig geschult wurden die FG-Schulsanitäter
bisher von Fachleuten der DLRG, fortan ist dafür das DRK zuständig.
Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe, um sich mit den
Betreuern Schemmel und Jehle auszutauschen und mögliche Einsatzszenarien zu besprechen.
Eingesetzt werden die Schulsanitäter bei allen schulischen Veranstaltungen
sowie bei Feueralarmübungen.
Daneben gibt es feste Einsatzpläne und Dienstzeiten für jedes Mitglied
der Gruppe.
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