Zurück zur Presse-Übersicht


Schöne Spuren von den alten Römern

Lateinprojekt „Römisches Reich“ der Klasse 5a des Fürstenberg-Gymnasiums

Stilecht in Togen gekleidet präsentierten die Schüler der Klasse 5c ihr Sonderprojekt mit Lehrer Christof Rademacher am Samstag am Fürstenberg-Gymnasium.

Mit einer umfangreichen Ausstellung beendeten die Schüler der Klasse 5a ihre Projektarbeit, die sie in den letzten Wochen der Schuljahres während der Lateinstunden auf die Spuren der alten Römer schickte.
Auf Initiative und unter Leitung ihres Lateinlehrers Christof Rademacher beschäftigten sich die Kinder in Themengruppen über mehrere Wochen hin mit dem Alltagsleben in
Rom, hauptsächlich zur Zeit der Republik und der Kaiserzeit. Schwerpunkte lagen hierbei auf dem Unterhaltungswesen, den Prachtbauten, dem Landleben, dem Militärwesen, der Ernährung und der Kleidung.
Mit ungewöhnlichem Engagement machten sich die Schüler nach einer Einstiegs- und Planungsphase ans Werk und begannen mit größeren und kleineren Arbeiten, die einen immediaten Nachvollzug der damaligen Begebenheiten voraussetzten. In diesem
Zusammenhang entstanden etliche Modelle von Gebäuden und Bauten wie dem Circus Maximus, einem Tempel, einem Atriumhaus, einem Steinbruch, einer Thermenanlage, einer Landvilla und einer Römerstrasse. Ein antiker Brunnen wurde in Originalgröße
nachgebaut.
In Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule entstand Römergeschirr in verschiedenen Variationen. Mit Elternhilfe wurde römische Kleidung nachempfunden. 
In Anlehnung an lateinische Originallektüre wurden ebenso römische Gerichte nachgekocht wie Frisuren gestaltet und Theatermaske angefertigt. Durch die Nachahmung von Wandschmuck und Einrichtungsgegenständen wurden innenarchitektonische Eindrücke nachvollzogen und durch Nachbau und experimentelles Ausprobieren antike Spiele wieder zum Leben erweckt.
Lateinlehrer Rademacher würdigte in seiner Ansprache zur projektbeschließenden
Ausstellung die enorme Einsatz- und Arbeitsbereitschaft vor allem der Schüler, aber auch deren Eltern.
Er sah hier ein Miteinander aller beteiligten Institutionen unter dem Banner der Antikenwiederbelebung.
Nach einer kurzen Einführung in die Ausstellung war für die „exorbitante“ Besucherzahl Gelegenheit gegeben, jedem einzelnen Exponat Aufmerksamkeit zu schenken und an die jeweiligen Schüler Fragen zu seinem Hintergrund und seiner Entstehung zu
richten. Was anfänglich als kleine Präsentation angedacht war, präsentierte
sich letztendlich als die gesamte Aula füllende Sammlung, deren lückenlose Durchsicht etliche Zeit in Anspruch nahm. Ein eigens zur Ausstellung gefertigter Begleitfilm ließ die Gäste die verschiedenen Entstehungsstufen des Gesamtprojekts nachvollziehen, weitere Filmsequenzen und ein Hörspiel vertieften das Verständnis zu den zugehörigen
Themenbereichen.


Dokumentation aus dem Südkurier  > 23-7-2007 <      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

Zurück zur Presse-Übersicht

© PROJEKT INTERNET am FG