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Jugend forscht gut
Schüler stellten naturwissenschaftliche Projekte vor

Das „Knacksen der Kekse“ hat bei überregionalen Wettbewerben
für Furore gesorgt. Jetzt stellten die Schüler der Klassen Natur,
Wissenschaft und Technik ihre Akustik-
Projekte ihrem Kameraden am Fürstenberg-Gymnasium vor.
In Gruppen von drei bis vier Schülern hatten sich die Schüler dem Thema
gewidmet. Die Vielfalt der Projekte war überraschend: Es wurde das Zirpen
von Grillen untersucht, Panflöten wurden konstruiert und ausprobiert,
aber auch ein Echolot wurde nachgebaut.
Der Erfolg war dann auch entsprechend groß. Viele interessierte Eltern
und Lehrer kamen, um die Projekte der Schüler zu begutachten und die Begeisterung
war groß. Auch die Lehrer waren sehr zufrieden mit dem Erfolg
des Mittags und natürlich auch mit der Arbeit und dem Engagement der Schüler.
Die Schüler beschäftigten sich aber nicht nur mit dem Knacks der Kekse
beim brechen, sondern auch mit der „Anatomie des Ohres“, der „Kommunikation
der Grillen“, der „Akustik in Konzertsälen“ oder dem „Rauschen
der Muscheln“. Sie fanden heraus, dass
Muscheln weder wegen des Meeres noch wegen des Blutes rauschen, sondern
nur, weil sie die Außengeräusche leiser wiedergeben.
Ein etwas anspruchsvolleres Projekt war das Projekt „Sonartechnik“, das
zwei Gruppen gewählt hatten. Beide Gruppen hatten ein Echolot nachgebaut.
Zu interessanten Ergebnissen kamen auch die Gruppen „Lärmschutz“.
Eine wies nach, dass man bei manchen Lehrern im Unterricht auf Dauer hörgeschädigt
werden kann. Die andere, dass nicht nur die laute Musik für Hörschäden
verantwortlich ist, sondern das Proben in der Stadtkapelle.
A N D R E A ROSO / DONAUESCHINGEN
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