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FG'ler lernen schlichten

Am Gymnasium stehen nun Mediatoren bereit

»Man lernt, sich in den anderen hineinzuversetzen und versteht die
Klassenkameraden anders«:


Mit diesen Worten resümiert
Christoph Lienhard aus einer
zehnten Klasse des Fürstenberg-
Gymnasiums seine Fortbildung
als Streitschlichter (Mediator).

Mit 22 Mitschülern besuchte
er eine Fortbildung im Mistelbrunn
für die Schülermediatoren.
Sie vermitteln seit drei Jahren am FG zwischen Schülern, die in einen Konflikt geraten sind, den sie selbst nicht mehr lösen können. Dadurch
soll eine Steigerung und Festsetzung
des Streits vermieden werden. Auf der Fortbildung haben die Schülermediatoren gelernt, ihr Interesse sprachlich durchzusetzen, ohne andere zu bewerten oder gar zu
kränken. 
Dazu wurden Vorwürfe und Beleidigungen in »Sollte-Sätze« (zum Beispiel »Du solltest dich nicht vordrängeln «) und danach in eine
Bitte (»Bitte stell’ dich hinten
an«) umformuliert.

Grundsätzlich erfolgt die
Streitschlichtung in drei Phasen:
wenn zwei Streithähne in die Mediation kommen, werden zunächst die Regeln des Verfahrens geklärt und Vertraulichkeit vereinbart. Danach
erzählt jeder den Streitfall
aus seiner Sichtweise und
versetzt sich dann in den Blickwinkel
des anderen, indem er
die Auseinandersetzung aus
der Perspektive des Gegenübers
schildert. Im Anschluss an das Gespräch wird eine Vereinbarung zwischen beiden Parteien getroffen. Die Schüler werden von den Lehrern,
Kupffer, Klingmann und Schlentner augebildet, die Ihrerseits eine mehrmonatige Ausbildung durchliefen.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  29-9-07

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.

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