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Stadt will Lycée am Gymnasium


Donaueschingen. Breiten Raum nahm gestern in der Sitzung des Hauptausschusses die 
Schulentwicklung in Donaueschingen ein. Doch anders als es ihr Pflichtprogramm vorsieht, beschäftigten sich die Stadträte nicht vornehmlich nur mit nackten Zahlen und Fakten, sondern schlugen sie von diesen auch den Bogen hin zu inhaltlichen konzeptionellen Ideen.

So schlug beispielsweise die GUB-Fraktionsvorsitzende Dr. Claudia Jarsumbek vor, dass in den Bericht über die Schulentwicklung, den die Stadtverwaltung nun jährlich fertigt, auch die Kindergärten aufgenommen werden sollen. Diese könnten beispielsweise auch mit verschiedenen Schwerpunkten besetzt werden, so dass Donaueschingen dann beispielsweise über Kindergärten verfüge, die speziell im musikalischen Bereich fördern oder andere, die wiederum stärker auf sportliche Aspekte abzielen.

Am Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasium wolle man, so Hauptamtsleiter Ernst 
Zimmermann, gerne ein Lycée angliedern, das französischen Schülern eine Art französisches Abitur ermögliche, denn bislang seien die höheren Bildungsmöglichkeiten für diese doch arg beschränkt. Bis zu der Realisierung dieses Planes seien aber "noch dicke Bretter zu bohren", gab Zimmermann zu bedenken.

Ein Technisches Gymnasium in Donaueschingen steht weiter auf der Wunschliste der 
Verwaltung, könne bislang wegen Vorgaben von übergeordneten Stellen noch nicht realisiert werden. Das Thema jedoch will die Stadt weiterhin forcieren auch mit Blick auf die Donaueschinger Wirtschaft, welche immer lauter fordere, dass Schüler technisch stärker gefördert werden müssten, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Die Schulen tragen hierzu beispielsweise durch die Etablierung des Forums Schule-Wirtschaft, aber auch durch den jährlich ausgelobten Schulprojektpreis, ihren Teil bei.

Am stärksten drückt die weiter führenden Donaueschinger Schulen laut Realschulrektorin Andrea Müller-Janson und Gymnasiumsleiter Rudolf Strasser der Schuh bezüglich der Klassengrößen. So seien am FG mittlerweile Klassen mit bis zu 34 Schülern zu unterrichten - "das ist eine Katastrophe", so Strasser vor dem Gremium.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum: 7-3-07 

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen.
 Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Schwarzwälder Boten.

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