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Schüler wollen Initiative gründen
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Donaueschingen. Im Park-Radwegekonflikt wollen die Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums nicht so schnell locker lassen. Die beiden Neuntklässler Paul Cervenak und Fabian Keller möchten nun eine Schülerinitiative gründen. |

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Beide Schüler (Bild links) engagieren sich für die Radfahrer an ihrer Schule und waren in dieser "Mission", begleitet von Lehrern, auch bei OB Thorsten Frei zum Gespräch, wie sie gestern während einer Informationsrunde im Musiksaal des FG berichteten. Rund eineinhalb Stunden habe sich Thorsten Frei Zeit genommen, viel Neues hätten sie allerdings nicht erfahren. "Ein sicherer Schulweg ist durch die Josefstraße nicht gegeben", sagte Paul Cervenak. Der OB habe zwar die Meinung geteilt, dass der sicherste Weg durch den Park führe, habe aber auch auf das geplante Radwegenetz der Stadt hingewiesen. Das Vorgehen des Fürstenhauses sei nicht rechtswidrig, weil es sich nicht um eine "freie Landschaft" handele. "Der Gemeindevollzugsdienst kann euch im Park nicht kontrollieren, und ihr habt keine Bußgelder zu befürchten", informierten die beiden Schüler. Die beiden Neuntklässler wollen nun eine Schülerinitiative auf die Beine stellen und "Gespräche mit der Stadt und dem Fürstenhaus organisieren", wie sie sagten. "Wir könnten auch eine Demo organisieren, wenn's gewünscht ist", konkretisierte Paul Cervenak erste Vorstellungen.

Während im Musiksaal bereits eine Liste für Interessierte die Runde machte, nutzten die Lehrer Eckart Zundel, Eberhard Kern und Helmut Stark die Gelegenheit, die Schüler aufzufordern, sich wohl überlegt zu verhalten. Stark appellierte an die Radfahrer, nur die Hauptrouten und nicht die schmalen Fußgängerwege zu nutzen und Provokationen zu vermeiden. "Dann kommen wir gut über die Runden", so sein Eindruck.
Darf der Fürst die Wege sperren oder nicht? Und handelt es sich tatsächlich um freies Gelände? Darum gehe es in dem Streit, fasste Zundel noch einmal zusammen. Die Bürgerinitiative hat daher ihr Gutachten zur Prüfung an das Regierungspräsidium gegeben und hat Hoffnung auf eine positive Rückmeldung, dass eine Sperrung möglicherweise nur mit Erlaubnis der Ortspolizei- oder der Naturschutzbehörde umsetzbar ist, wie Zundel erläuterte. Erbprinz Christian zu Fürstenberg habe signalisiert, niemanden anzuzeigen. Vielleicht, so Zundel, hänge das auch damit zusammen, dass er das Gutachten ernst nehme.
2 Fotos ergänzt /
FG
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