Radwegekonzept löst Protestwelle aus
Donaueschingen (ff). Kaum verkündet und beschlossen, gerät das Radwegekonzept des Fürstenhauses (wir berichteten) auch schon in die Kritik. Vor allem Eltern sehen durch die Schlossparksperrung die tägliche Fahrt ihrer Kinder auf dem Drahtesel durch Umwege zu Erich-Kästner Schule oder Fürstenberg Gymnasium beeinträchtigt.
Denn für Radler und insbesondere Schulkinder wurde ein neue Route ausgewiesen, die über die Prinz-Fritzi-Alle und um Sportanlagen herum auf die Stadionstraße und danach erst zu den Bildungseinrichtungen in der
Humboldtstraße führt.
Dabei hatten Christian Erbprinz zu Fürstenberg und Dirk Beil, persönlicher Referent des Donaueschinger Adelshauses mit ihren Plänen lediglich der "Radrennbahn" durch die beliebte grüne Lunge rund um das Barockschloss einen Riegel vorschieben wollen. Nicht unbegründet, denn gerade ältere Spaziergänger im Bereich der Prinz-Fritzi-Allee hatten dort oftmals über rücksichtslose Radler geklagt.
Nun hat sich aus dem Kreis der Eltern eine Initiative gebildet, die auf eine rechtliche Prüfung der Planungen abhebt. Ein Bürgerbegehren ist nach den Worten von Gerhard Bronner nicht möglich, da es sich nicht um einen Verwaltungsakt der Stadtverwaltung handelt.
Vielmehr setze man auf eine Verhandlungsbereitschaft des Fürstenhauses, so sein Appell, die getroffene Entscheidung zu überdenken. Zumal sie sicherlich nicht die beste Werbung für das Fürstenhaus sei, zumindest für Teile der Donaueschinger Bevölkerung.
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 13-3-2007
Hinweis:
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