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Franziska Wehinger packt das Fernweh

Ab 29. August tut sie »Dienst am Mitmenschen« in Brasilien 
 Für Kinder aus schwierigen Verhältnissen

Von Manfred Minzer

Immer wieder zeigt Franziska
Wehinger im Gespräch mit
Interessenten im Atlas auf
den Punkt an der Nordostküste
Brasiliens, der ab Ende
August für ein Jahr ihr Zuhause
sein wird.

 

 

 


Foto: Minzer

Als sich Franziska Wehinger
aus der Dögginger Gauchauchstraße im vergangenen Jahr in der Euphorie
die »Fußballsommermärchens
« das Fantrikot der brasilianischen
Ballzauberer überstreifte, ahnte sie noch nicht, dass bei ihnen schon ein Jahr später eine Zeitlang ihr
Zuhause sein sollte.

Nun steht die Tochter des
Dögginger Ortsvorstehers
kurz davor, dieses riesige Land
in Südamerika voraussichtlich
für ein Jahr zu ihrer Heimat zu
machen. Am 29. August heißt
es Abschied nehmen von den
Freunden, der Turnriege des
TuS Bräunlingen und der heimischen
Umgebung. Im Gottesdienst
am Sonntag wird Stadtpfarrer Eckert und die Pfarrgemeinde die »Missionarin
auf Zeit« verabschieden,
wobei Franziska Wehinger ihr
soziales Engagement weniger
als Mission, denn als »Dienst
am Mitmenschen« verstanden
wissen will.

Gerade kam sie von einem
dreiwöchigen Praktikum aus
Rostock zurück, wo sie in einer
Kindertagesstätte mit Sprachkurs
besonders auf die Arbeit
mit und an Kindern geschult
wurde. Diese Art der Arbeit
wird sie auch in Brasilien erwarten,
wenn sie in einem von
einem österreichischen Pater
geführten Kinderheim arbeitet.

Ein solches Auslandsengagement ist der Familie Wehinger nicht fremd, waren doch bereits Franziskas Mutter und
ihre Schwester in ähnlichen
Missionen im Ausland tätig. So war es auch der Besuch der Schwester Ida in El Salvador, der in Franziska das Fernweh weckte. Über die Ordensgemeinschaft der Spirituaner
wurden entsprechende Verbindungen
hergestellt und in der Gemeinde »Conde« an der Nordostküste Brasiliens nahe von Salvador ein Projekt gefunden.
Zehn Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen müssen dort von ihr
betreut werden. In vielen Vorbereitungsseminaren
in Stuttgart wurden die Aspiranten
auf Land und Leute, auf die
politische Situation und besondere
Gepflogenheiten vorbereitet.

Außerdem gehört das Erlernen der Portugiesischen Sprache zur Vorbereitung.
Neben dem sozialen Engagement
und Idealismus ist das auch eine finanzielle Herausforderung.
So muss der Flug aus eigener Tasche bezahlt werden und auch für die Arbeit
in Brasilien wird ein finanzielles
Sponsoring erwartet.

Diesem Zweck dient ein Solidaritätskreis
mit Freunden und Bekannten, der mit Spendenaktionen die Arbeit der
Helfer unterstützen soll. Dafür will Franziska Wehinger mit sporadischen Berichten zu ihrer Arbeit, Land, Leuten und dem Leben in Brasilien die Daheimgebliebenen auf dem
Laufenden halten.

Spenden


Wer Franziska Wehinger bei ihrem
Auslandsaufenthalt und ihrer Tätigkeit
im brasilianischen Kinderheim
unterstützen möchte, kann einen
Beitrag an das Spendenkonto
überweisen:

Ordensgemeinschaft Spirituaner

Verwendungszweck:

„Franziska Wehinger“,

Kontonummer: 241 31 90

Bankleitzahl: 600 501 01,

BW Bank

 

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  8-8-07

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An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.

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