Drei Bewerber, alle auswärts
Donaueschingen (dan) Drei Gastronomen wollen die künftige Mensa des Fürstenberg-Gymnasiums pachten, in der ab Einführung des Ganztagsbetriebs im Herbst Mittagessen ausgegeben wird. Keiner davon ist aus Donaueschingen. Diesen Sachstand gab die Stadtverwaltung gestern Abend dem Gemeinderat bekannt. Das Gremium billigte das Pächtermodell und ermächtigte die Verwaltung, den Vertrag für Mensa und Cafeteria-Betrieb mit dem geeignetsten Kandidaten abzuschließen. Das soll bereits in wenigen Tagen der Fall sein. Auf Antrag von Michael Blaurock (Grüne) wurden drei Anforderungen formuliert: gezielte Berücksichtigung von Produkten aus der heimischen Landwirtschaft, Verarbeitung von Waren aus Bio-Produktion und ein "Runder Tisch", an dem Schule, Eltern und Schüler regelmäßig die Erfahrungen mit dem Mensabetrieb austauschen können.
"Runder Tisch" für Schulmensa
Donaueschingen (ff). Für regionale wie biologische Produkte auf den Tischen der Schulmensa als Bedingung bei der vertraglichen Ausgestaltung mit dem Betreiber sprach sich Stadtrat Michael Blaurock (Grüne) aus, was Zustimmung erhielt. Blaurock verwies zudem auf die Möglichkeit, auch eine Art Runder Tisch einzuführen, an dem Lehrer, Schüler und Betreiber sich regelmäßig abstimmen. Hauptamtsleiter Zimmermann sah jedoch für letzteres die Kontinuität bei den Schülern als Knackpunkt. Die Aufwertung der Mahlzeiten durch "Bio" sei theoretisch machbar, müsse aber dann im Preis liegen.
SchwaBo 04.07.2007
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