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FG-Piraten entern die Penne
VON JENS FRÖHLICH & THOMAS BERNSTEIN
Mit ihrem Piratenschiff enterten die Abi-Seeräuber des Fürstenberg-Gymnasiums ihre Schule. |

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Abistreich am Fürstenberg-Gymnasium: Mit einer großen Beachparty vor der Schule feierten gestern die Abiturienten des FGs unter dem Doppelmotto "Beach
ClABIng - Der Sommer gehört uns", sowie "Piraten der Karibik" ihren Abschlussstreich.

Inspiriert vom Kino-Kassenschlager "Fluch der Karibik" stürmten die Abi-Piraten gestern Morgen ihre Schule, einige Abi-Piraten seilten sich aus einem Fenster im 2. Stock ab, erklärten den Unterricht abrupt für beendet und entführten die Schüler und Lehrer auf den Pausenhof ins umzäunte und bunt geschmückte Piratenlager. Mit Rumfässern aus Pappe, einem Strand und Beachvolleyballfeld, dessen 20 Kubikmeter Sand bei Nacht und Nebel auf den Schulhof gebracht wurden, einem alten Piratenschiff, einem blauen Netz, das über den Köpfen der Schüler ragte und kleinen Accesoires wie Palmensträuchern, sah der Schulhof auch richtig nach Strand, Sonne, Sommer und Meer aus.
Hier verhinderte die fröhliche Piratenschar jeglichen Ausbruchversuch bis elf Uhr, was für den Großteil der Entführten nun aber wirklich kein Problem darstellte. Für Schabernack und Zeitvertreib war hier nämlich bestens gesorgt. Die Karibik-Piraten unterhielten ihre Gefangenen mit Musik, Verpflegungsständen und zahlreichen Programmpunkten.

Lediglich die Lehrer hatten etwas weniger zu Lachen. Sie wurden zur Belustigung aller Anwesenden zu den Hauptakteuren der Piratenspiele ernannt. Beim Bikini-Probetragen machten die Pauker jedoch eine gute Figur und ertrugen die Meuterei auf dem Schulhof mit Humor. Lehrer Robin Dey wurde zum "Dey-Watch" auf einen Hochsitz verbannt, und musste auf David Hasselhoffs Spuren das rege Strandleben beaufsichtigen.

Beim Menschenkegeln schossen die Piraten dann aus allen Kanonen. Mit riesigen Pappkostümen wurden die Lehrer als menschliche Kegel verpackt und zum Umkegeln auf Matten postiert. Trotz der unerwarteten Standfestigkeit einiger Kegel schafften die Abiturienten schließlich "Alle Neune".
Punkt elf Uhr öffneten die FG-Seeräuber dann die Tore und entließen ihre Gefangenen in die Freiheit.
Bilder: Fröhlich/ Bernstein
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