Schüler punkten
Klassenprojekte am Fürstenberg-Gymnasium ausgezeichnet

Für ihre Projektarbeiten zum bundesweiten Wettbewerb zur politischen Bildung 2006 wurden die Klassen 11c und 11c/d des Fürstenberg-Gymnasiums
mit Geldpreisen belohnt. Eine Powerpoint-Präsentation zum Thema „In Europa Brücken bauen“, wo eine polnische Stadt als mögliche neue Partnerstadt
Donaueschingens vorgestellt wurde, erbrachte unter 2700 Bewerbern den fünften Platz. Unter dem Aspekt „Alles nur geklaut“ erarbeitete eine
Religionsklasse eine Foto-Story über die Problematik des Downloadens von Musik aus dem Internet .
B I L D : J Ü R G E N M Ü L L E R
(jümü) Welche Strafen drohen beim Anfertigen von Raubkopien?“,oder „Ist das Downloaden
von Musiktitel aus dem Internet erlaubt?“, diese Fragen stellten sich die
Schüler der Religionsklasse 11c/d – und vor allem „was hat dieses Thema
eigentlich mit dem Religionsunterricht zu tun?“ Zusammen mit ihrem
Lehrer Norbert Schmeiser stellten die Mädchen und Jungen den ethischen
Gedanken in den Vordergrund und sammelten zunächst Informationen.
Entscheidend für die Projektarbeit war dann ein Gespräch mit einem
Rechtsanwalt des Amtsgerichts Donaueschingen.
Mit diesem Hintergrundwissen wurde auf einer Homepage eine „Fotostory“ erstellt, wobei
die Schüler selbst die Hauptdarsteller waren. Diese soll letztlich dazu dienen,
die Gesellschaft aufzuklären und vom Raubkopieren abhalten.
Das Werben um eine Städtepartnerschaft Unter dem Motto: „Fremde
werden Freunde“, stand im Mittelpunkt des Gemeinschaftskunde-Projekts
der Klasse 11c. Zunächst mussten sich die Schüler um Lehrer Norbert
Schmeiser auf eine Stadt einigen. Eine schwierige Aufgabe, da Donaueschingen
bereits drei Partnerschaften hat.
Ähnlichkeiten zur Donaustadt war ein Kriterium und so wurde die polnische
Stadt Zagan der Favorit. Diese hat ebenfalls ein Schloss und anstatt einer
Brauerei ein Weinanbaugebiet. Die Schüler kontaktierten die polnische
Botschaft und verschiedene Touristeninformationen.
Mit diesem Material wurden Vor- und Nachteile einer Städtepartnerschaft für beide Beteiligten
erarbeitet. Ein weiterer Aspekt waren die Einrichtungen für Jugendliche
wie Discos, Veranstaltungen, Sport und Museen. Alle Fakten packten die
Schüler in eine Powerpoint-Präsentation, von der die Jury beeindruckt war.
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