Sportliche
Schulen heimsen Preise ein
Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen ist in seiner Klasse
Spitze
Sportabzeichen gelten als Renner

Oberbürgermeister Thorsten Frei (links) und Kai Siewert (rechts)
überreichten an die 11 Lehrer des Fürstenberg-Gymnasiums (von links)
Ottmar Heiler, Annemarie Binder und Josef Jäger sowie deren
sportliche Schüler (vorne von links Nicole Bechheim, Arzu
Mamedov, Melanie Walter und Melissa Doose eine Anerkennung für die Teilnahme am
Sportabzeichenwettbewerb.
Foto: Schlecht
Von Cornelia Schlecht
Donaueschingen. Lauter fitte Leute saßen da gestern Vormittag Im
Donaueschinger Rathaussaal. Kein Wunder, wurden doch die sportlichsten Schulen aus dem Bezirk des
Badischen Sportbundes geehrt...
Sport ist nicht Mord, sondern die Voraussetzung für einen gesunden Körper, in dem bekanntlich auch ein gesunder Geist wohnt - Oberbürgermeister Thorsten Frei hatte sich für die zahlreichen Sportlehrer und Schüler, die zur Auszeichnung durch den Badischen Sportbund gekommen waren, die passenden Sätze zurechtgelegt. Mehr noch: Er zeigte Donaueschingen von seiner sportlichen Seite mit knapp 60 Sport treibenden Vereinen, elf Sporthallen und drei Schwimmbädern. An die Adresse der Schüler, welche an einer der teilnahmestärksten Schulen im vergangenen Jahr das 'Sportabzeichen abgelegt haben, richtete er ein beherztes: »Macht weiter so!«
Das hat sich indes auch Alfred Hirt, der Vizepräsident des Badischen Sportbundes vorgenommen. Bestärkt wird die Einrichtung von einer beispiellosen Steigerung der Teilnehmenden. Waren es 2003 noch 5054 Schüler, welche sich an den Schulen das Abzeichen sicherten, waren 2005 schon 5509 Sportler mit von der Partie.
Auch die Anzahl der in Baden teilnehmenden Schulen klettert stetig nach oben von 73 in 2003 auf 84 Schulen im vergangenen Jahr. -,Potenzial sieht man jedoch noch in der Altersklasse der 12- bis 17-. Jährigen, in welcher die Teilnehmerzahl sinkt.
»Dabei sein Ist alles«, ermunterte der Bezirksgeschäftsführer der Barmer Donaueschingen, Kai Siewert, bei der gestrigen Siegerehrung. Dieses Motto habe sich sein Haus in der Unterstützung der Sportabzeichenaktion indes selbst auf die Fahnen geschrieben.
Seit 1919 wird das Sportabzeichen bereits verliehen. Dass dieses jedoch einmal einen solchen Boom erleben würde, hätte man seinerzeit wohl kaum gedacht, bilanzierte Klaus Martin vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg. Diesen Erfolg dürften sich alle Beteiligten, in besonderer Weise aber auch die Sport fördernden Schulen ans Revers heften.
EHRUNGEN
- Das Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen versorgte satte 57,27 Prozent ihrer 1100 Schüler mit Sportabzeichen und schnitt damit unter den Schulen mit mehr als 500 Schülern am besten ab.
- Die Grund-, Haupt- und Werkrealschule Bad Dürrheim belegte unter den Schulen mit 301 bis 500 Schülern den zweiten Platz. Hier wurden unter 398 Schülern 159 Abzeichen. vergeben (39,95 Prozent).
- Die Goldenbühl-Schule in Villingen-Schwenningen rangierte unter den Einrichtungen ihrer Größe auf dem ersten Platz. 43,23 Prozent ihrer 310 Schüler (134 Schüler) heimsten ein Sportabzeichen ein.
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