Chorverband von Hubert Stinner bekommt bei Romreise neue Angebote
Einladung zu Vatikan-Konzert
Die Reputation eines Chores spiegelt sich in seinen Auftrittsorten wider. Bei seinen Konzerten in Rom hat der Chorverband Donaueschingen-Baar unter dem
Dirigat von Hubert Stinner dermaßen beeindruckt dass er zu einem Auftritt im Vatikan eingeladen wurde.

Der Chorverband Donaueschingen-Baar auf
dem Petersplatz. Bei seiner Romreise hat das Ensemble dermaßen überzeugt, dass eine Einladung
für einen Auftritt im Vatikan ausgesprochen wurde.
VON
CLAUDIACHRIST
Donaueschingen - Es war eine rundum erfolgreiche Reise in die ewige Stadt, von der die rund 100 Baaremer Chorsänger jetzt zurückgekehrt sind. In der einen Woche in Rom hat sich vieles ereignet, auf das Hubert Stinner und sein aus sieben Chören bestehendes Ensemble stolz sein können: Sie durften die Heilige Messe zu Allerheiligen mit Papst Benedikt XVI im Petersdom erleben und den Heiligen Vater aus nächster Nähe sehen. Anschließend erhielten die 100 Sänger den Papstsegen und stimmten dann vor den Privatgemächern des Heiligen Vaters ein Lied an.
Hubert Stinner machte sich mit seinem Ensemble des Chorverbandes Donaueschingen-Baar bei den fünf Konzerten einen Namen. Die Chorgruppe erzeugte bei Hunderten von Zuschauern pure Begeisterung. Und der Pfarrer der Kirche Santa Maria del Popolo verkündete: "Betrachtet diese Kirche in Zukunft als eure Kirche. Hier seid ihr immer willkommen."
Der Auftritt fand jede Menge Anerkennung: Der Vorsitzende der Konföderation der Kirchen Roms war dermaßen beeindruckt von den Darbietungen des Stinner-Chores, dass er sie
zu weiteren Rombesuchen einlud und Konzerte im Vatikan organisieren wird. Klar, dass diese Einladung angenommen wird. "Wir konnten uns in Rom eine hervorragende Basis fürweitere kulturelle Reisen dorthin schaffen", sagt Hubert Stinner zufrieden.
Die Chorgruppe erhielt auch ein Angebot einer armenischen Kulturmanagerin, die ebenfalls begeisterte Zuschauerin bei einem Konzert war. "Da tun sich Perspektiven auf
. Vielleicht reise ich bald mit meinen Chören nach Armenien..."
Die Reise mit "kulturellem Auftrag" bot neben den offiziellen Konzerten ein vielseitiges Programm zur Besichtigung der römischen Sehenswürdigkeiten, das die dortige Partnerschule zusammenstellte. Es fand eine Stadtbesichtigung statt, natürlich mit Besuch des Trevibrunnens, der Spanischen Treppe und des
Kolosseum; aber auch Ausflüge in die Umgebung Roms, nach Ostia Antica beispielsweise, die alte Hafenstadt Roms, wo die antiken Anlagen besichtigt wurden. "Als hundertköpfige Gruppe diese Metropole zu besichtigen, ist ein Erlebnis für sich gewesen", so Stinner.
Neben dem musikalisch erfolgreichen Aspekt muss auch ein sozialer Aspekt hervorgehoben werden. Hubert Stinner bezeichnet diese Reise als eine "Generationen übergreifende Reise". In dem großen Chorensemble habe totale Begeisterung geherrscht. "Diese Chorreise hat gezeigt, dass durch gemeinsames Singen im Chor eine tiefe Gemeinschaft zwischen den verschiedenen Generationen entstanden ist, die weit über dieses Erlebnis hinaus wirken wird", unterstreicht zudem ein Chormitglied.
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