Abi passé - Buenos Dias, Peru!
Bernadette Albert und Benedikt Baur freuen sich auf ihr soziales Jahr
im Andenstaat
Bernadette Albert und Benedikt Baur bereiten sich auf ihr freiwilliges soziales Jahr in Peru vor. Am 9.August startet ihr Flieger nach Lima. 11000 Kilometer weg von Donaueschingen. Im Andenstaat warten neben ihrem Einsatz in Hilfsprojekten auch Sprachkurse und das Leben in einer Gastfamilie.
VON JENS FRÖHLICH
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Noch in Donaueschingen, bald in Peru: Am 9. August beginnt für Benedikt Baur und Bernadette Albert das freiwillige Jahr im
Andenstaat. Ein Jahr lang werden beide in Gastfamilien leben und Hilfsprojekte der Erzdiözese Freiburg unterstützen.
Bild: F röhlich |
Der Traum vom Auslandseinsatz rückt näher: Die beiden 19 jährigen Donaueschinger Abiturienten Bernadette Albert und Benedikt Baur stehen vier Wochen vor ihrer Abreise nach Peru mitten in den Vorbereitungen. Ein Jahr lang werden sie in Gastfamilien leben und in Hilfsprojekten der Erzdiözese Freiburg mitarbeiten .
Erst kürzlich stand ein erstes Treffen mit neun weiteren Freiwilligen, die sich beim strengen Auswahlverfahren für eine Auslandsstelle qualifizieren konnten, auf dem Programm. Dort erfuhren Albert und Baur erste Details über die Hilfseinrichtungen, das Land und die Reiseformalitäten. Seither heißt es packen, planen und eifrig Spanisch lernen. Die mitzunehmende Kleidung muss geplant werden bis hin zu lebenswichtigen Impfungen.
Vor allem aber dominieren momentan die vielen Gedanken und Erwartungen an die Zeit in Peru den Alltag der Beiden. "Wir wollen das Land und die Bewohner kennen lernen und so viel wie möglich erfahren.", erzählten sie. Noch nie seien sie so lange und so weit von zu Hause fort gewesen. Die Spannung erhöht sich noch durch die Ungewissheit, in welcher Gastfamilie sie unterkommen werden. "Erst vor Ort erfahren wir, zu welcher Familie wir kommen", erklärten die Beiden.
Hilfe für Straßenkinder
Benedikts Einsatzgebiet liegt direkt in der Millionenmetropole Lima bei der Organisation
Manthoc, die sich um arbeitende Straßenkinder kümmert. Bereits in der Schule engagierte sich der 19-jährige als Schülersprecher und in der SMV, woraus sich auch der Wunsch eines Auslandsaufenthalts entwickelte. Praktischerweise wird sein freiwilliger Einsatz auch Zivildienst anerkannt und erspart ihm ein weiteres Jahr.
Arbeit im Kinderheim
Etwa 700 Kilometer weiter südlich in der in 2400 Metern Meereshöhe gelegenen Großstadt Arequipa befindet sich das Kinderheim, in dem Bernadette mitarbeiten wird. Auch für die 19-Jährige erfüllt sich dort der Wunsch im Ausland gemeinnützig zu helfen und Erfahrungen zu sammeln. Im Anschluss an das freiwillige Jahr soll ein Studium der Sozialpädagogik in Freiburg auf den Erlebnissen im Kinderheim aufbauen.
Noch im Juli folgt nehmen beide an einem zehntägigen Seminar der Erzdiözese in Weiterdingen teil, wo sie genau auf ihren Einsatz in Peru vorbereitet werden sollen. Am 9. August geht der Flieger. In der peruanischen Hauptstadt warten eine Woche lang Sprachkurse und Eingewöhnung. Die ersten Kontakte zu den Gastfamilien werden geknüpft.
Zur Halbzeit im Januar kommen noch einmal alle elf Teilnehmer in Lima zusammen um mit einem Deutschen Pfarrer bisher Erlebtes aufzuarbeiten. "Wir werden vierteljährlich einen Rundbrief verfassen und per Email nach Deutschland schicken", erzählten die beiden. Der wird dann unter im Internet unter
www.kja-freiburg.de
(Stichwort: Voluntario) abrufbar sein. Neben ihrer Arbeit wollen die Zwei auch das Land bereisen und einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes und der Inka-Kultur besichtigen.
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