Paris in 48 Stunden
16 Abiturienten vom Fürstenberg-Gymnasium in Frankreich
16 Abiturienten und zwei Lehrerinnen mit dem besten Eis von Paris am Seineufer. Im Hintergrund die berühmte Kirche Notre-Dame
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Eine Schülergruppe des Fürstenberg-Gymnasiums und zwei Lehrerinnen nutzen das verlängerte Wochenende für eine Fahrt in die Hauptstadt Frankreichs. Am Donnerstag fuhr die Schulgruppe mit Zug los und kam nach etwa sieben Stunden am Gare de l'Est in Paris an. In das Hotel gelangten Reisenden mit der Metro. Von dort aus unternahmen die 16 Abiturienten und die beiden Lehrerinnen Marion Feser-Colignon und Inge-Maia Weingärtner Tagesausflüge quer durch Paris. Da sie aber nur zwei Tage dafür Zeit hatten, wurden es ziemlich lange Fußmärsche, doch die vielen Sehenswürdigkeiten und Eindrücke von Paris machten die Anstrengungen wieder wett.
Am ersten Ausflugstag nahmen sie sich die "Rive gauche" vor, das linke Ufer der Seine. Die Schüler wanderten auf den Hügel Montmartre im Norden von Paris, wo sich die erhabene Basilika Sacre Coeur befindet. Leider lag Nebel über der Stadt und die sonst so wunderschöne Aussicht blieb ihnen verwehrt. Weitere Stationen waren das Centre Pompidou, die Kirche Notre-Dame, der Louvre und die Pariser Oper. Zwischendrin hatten vor allem die Mädchen Gelegenheit zu shoppen, wie beispielsweise in der Galerie Lafayette. Nach dem Abendessen in einem bekannten Restaurant war einer der Höhepunkte der Parisfahrt an der Reihe: die Champs Elysée und der Triumphbogen.
Der nächste und auch letzte Tag in Paris führte die Gruppe durch die "Rive droite", das rechte Seineufer und begann mit einem typischen Flohmarkt in der Nähe des Hotels. Danach gelangte man mit der Metro in das berühmte Viertel St.Germain-des-Près. Dort besichtigten die Französischschüler die Universität, das Pantheon und bummelten gemütlich durch die kleinen Gassen mit ihren vielen Cafés und Restaurants. Nach einer kleinen Pause bei der bekanntesten Eisdiele in Paris ging es weiter in Richtung Restaurant, das an diesem Abend im Studentenviertel lag. Während der Dämmerung erlebten die Schüler mit ihren Lehrerinnen den zweiten Höhepunkt in Paris: den Eiffelturm bei Nacht. Die "Eiserne Dame", wie die Pariser den Turm liebevoll nennen, war ein atemberaubender Anblick und die Aussicht von der dritten Etage aus ebenso. Die 1665 Stufen umgingen die Jugendlichen geschickt mit dem Aufzug. Weil die Temperaturen ziemlich nachgelassen hatten, wärmten sich die Jugendlichen in einer Bar etwas auf, bevor sie ihre letzte Nacht in Paris verbrachten und am nächsten Morgen wieder mit dem Zug zurück in die Heimat fihren.
Die selbst organisierte Parisfahrt hat allen sehr gefallen und war ein gelungener Abschluss der fünf Französischjahre auf dem Fürstenberg-Gymnasium, die im Juni mit dem mündlichen Abitur zu Ende gegen werden.
CLAUDIA CHRIST
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