Schnuppern an der Ganztagsschule
31 Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums weilten an der Partnerschule
in Millau
Frankreich hautnah erlebten in den vergangenen Tagen 31 Schüler der achten Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums, die nun von einem 14-tägigen Sprachaufenthalt an der Partnerschule in Millau in Südfrankreich zurückkamen.
Donaueschingen
31 Schüler des Fürstenberg-Gymansiums hatten beim Besuch in Millau 14 Tage Gelegenheit, die in Donaueschingen geplante Ganztagsschule zu erleben.
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Der Austauschkontakt zwischen dem Gymnasium und dem College Marcel Aymard steht auf soliden Beinen, ist es doch nun schon das 31. Mal, dass Jugendliche dieser beiden Schulen das andere Land erkunden und dessen Sprache lebendig erfahren.
Weit weg von zuhause und der eigenen Familie war es für die meisten der jungen deutschen Teilnehmer eine Herausforderung, sich an das Leben in seiner französischen Gastfamilie und an seinen Partner anzupassen. Vielfältige Gemeinsamkeiten und Unterschiede konnten dabei erfahren werden, vor allem bei französischen Essensgewohnheiten, welche auch in heutigen Zeiten noch manche Unterschiede zum heimischen Familientisch aufzeigen.
Und all dies begleitet von einer Sprache, die es dabei zu erlernen und zu erweitern gilt. Da freuten sich die begleitenden Lehrer Gabriele Rottenecker und Rainer Weishaar, zu sehen wie das Vokabellernen bei den Schülern sich von der Pflicht zum Bedürfnis wandelt, wo jedes erlernte Wort doch vor Ort so nützlich sein kann und sich die Kontakte mit den französischen Partnern von Tag zu Tag intensivieren.
Alle Tage ging es gemeinsam mit den Partnern zur Schule, welche, ganz im allgemeinen System des französischen Schulwesens eingebunden, eine Ganztagsschule darstellt, ausgestattet mit zahlreichen Sonderräumen, darunter eine Schülerbiblio- und mediathek, vielfältigem Personal und einer Schulkantine. Gegebenheiten also, von welchen derzeit das heimische Donaueschinger Gymnasium nach Einführung des G8 (Gymnasium in 8 Jahren) nur träumen kann.
An einem Tag jedoch fiel die Schule aus, weil die Mehrheit der Lehrer streikte. Halb Frankreich war auf den Beinen, um den (inzwischen erfolgreichen) Protest gegen die Lockerung des Kündigungsschutzes deutlich zu machen.
Neben der Teilnahme am schulischen Leben des College Marcel Aymard hatten die deutschen Partnerschüler auch Gelegenheit, viele Besonderheiten der südfranzösischen Stadt Millau und Umgebung kennenzulernen. Vielfältige Programmangebote bereicherten den Aufenthalt, so auch Besichtigungen innerhalb der Stadt und einige Ausflugsfahrten, wovon eine in den nahe gelegenen Ort Roquefort führte, wo die Besichtigung der weiträumigen Höhlenkeller einer der Käseproduzenten das Interesse an diesem hier weltberühmten Schimmelkäse weckte und einer nachfolgenden Fahrt über die Hochebene des Larzac mit seiner weiten Schafweidelandschaft und den spärlich gestreuten und urtümlichen Dörfern vielfältige Eindrücke dieser besonderen Landschaft hinterließen.
Eine Fahrt in die Camarque und ans Meer ließ trotz steifer Brise und kühlem Wasser bei den Mutigsten Badefreude aufkommen, und bei einem Besuch im sehr modern gestalteten Museum ,Micropolis' hinterließ die dort gezeigte Welt der kleinen Lebewesen großartige Eindrücke.
Nun werden Mitte Juni die französischen Partner zum Gegenbesuch in Donaueschingen erwartet.
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