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FG-Schülerin ist spitze


 Elisabeth Hartmann, Schülerin am Fürstenberg-Gymnasium, nahm am Landeswettbewerb Alte Sprachen der Stiftung Humanismus Heute teil und belegte mit ihrer Arbeit zum Thema "Vom rechten Schenken" einen herausragenden ersten Platz. Die Motivation zur Beteiligung am Wettbewerb wuchs aus einem großen Interesse an der Antike, deren Kultur und der hauptsächlich philosophisch ausgerichteten Denkungsart der Schriftsteller jener Zeit. In diesem Zusammenhang war es Cicero, der es als einer der bedeutendsten Rhetoriker der Schülerin besonders angetan hat.

Den Zugang zur dieser bedeutenden Persönlichkeit eröffnete ihr bereits der Lateinunterricht. So entsprach sie gern der Aufforderung ihres Lehrers Christoph Rademacher, am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei wurde ihr schnell deutlich, wie innovativ sich Cicero Gedanken über die Gesellschaft, das Verhalten der Menschen und ihr Zusammenleben gemacht hat.

Bei dem gestellten Thema ging es hauptsächlich darum herauszufinden, welche Arten der Wohltätigkeit Cicero bevorzugte. Außerdem stellt er Regeln auf, wem überhaupt etwas zu schenken ist und in welchem Maße. Hierfür war eine tiefgehende Interpretation des Originaltextes nötig, bei der eine Einbeziehung lateinischer Zitate unumgänglich war. Ergänzend mussten Infos über die Vita Ciceros, sowie seine politische und rhetorische Aktivität eingearbeitet werden.

Hartmann hat sich mit ihrer Arbeit für die zweite Runde des Landeswettbewerbs qualifiziert und die Teilnahme an einer interdisziplinären Akademiewoche im Kloster zu Neresheim gewonnen.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  14-3-2006

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