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So lernen Schulen das Energie sparen

Hausmeister von nah und fern im Donaueschinger "Trainingslager"

Schulen zählen zu den größten Energiefressern der Stadt. Die Einsparpotenziale sind hier besonders hoch; es muss nur jemand in die Hand nehmen. Eine Initiative des Umweltministeriums hat die Hausmeister für diese Rolle ausgeguckt. Aus dem ganzen Regierungspräsidium kommen sie am 8. Februar nach Donaueschingen zum "Trainingslager" in Sachen Heizkosten und Strom sparen.

Donaueschingen
VON KLAUS DANGEL

Donaueschingen investiert seit Jahren in den Kampf gegen zu hohe Energieverbräuche. Mit einigem Erfolg: 2004 gab die Stadt knapp 400000 Euro fürs Beheizen der kommunalen Gebäude aus, ohne Sparmaßnahmen läge der Jahresaufwand bei knapp 600000 Euro. In den Schulen wurde Beachtliches erreicht, laut Umweltberater Gerhard Bronner sank hier binnen zwölf Jahren der Wärmebedarf um ein Viertel. Das bedeutet eine Million Kilowattstunden eingesparter Energie oder rund 40000 Euro Ersparnis in barem Geld. Mit dieser Energiemenge könnte man eine Millionen erwachsener Menschen per Seilbahn auf den Mont Blanc befördern.

Aber die Einsparmöglichkeiten durch technische Optimierung sind zumindest in Donaueschingen bald ausgereizt. Umso mehr rückt der "Faktor Mensch" ins Blickfeld. Durch richtiges Nutzerverhalten könne in der Zukunft mehr eingespart werden als durch weitere Investitionen, glaubt Umweltprofi Bronner. Die Schüler und Lehrer sind angesprochen. Und die Schulhausmeister als Schlüsselfiguren zwischen Schulleitung, Schulbetrieb und Schulträger.

Vom Hausmeisterseminar in Donaueschingen erhofft sich Tagungsleiterin Agnes Michenfelder Schrittmacher-Effekte. Die Geologin und ausgebildete Energiesparberaterin mit Arbeitsplatz in der Umweltakademie Baden-Württemberg will die Hausmeister zum fachlich und technisch beschlagenen "Energiespar-Gewissen" der Schulen machen, sie mit Grundlagenwissen ausstatten - und mit Eifer, sich persönlich für den rechten "Energiespargeist" in ihrem Haus zu engagieren. Um technische Sparmöglichkeiten und ökologische Zusammenhänge wird es im Seminar ebenso gehen wie um praktische Anleitungen für richtiges Heizen und Lüften - und die Kunst, Schulgemeinschaften und Schulträger ausdauernd zum Mitziehen zu bewegen.

Mit 20 Seminarplätzen werde die Trainingstruppe bewusst klein gehalten, so die Seminarleiterin. Viel Raum für praktischen Austausch soll bleiben. 

Dokumentation aus dem Südkurier  >1-2-2006<      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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