FG geht Leseförderung praktisch an
Das Fürstenberg-Gymnasium hat seine Schulbibliothek "Schubi" eröffnet.

Zur Eröffnung wurde parallel zum Elternsprechtag ein kleines Fest arrangiert. Dazu bot man einen Bücherflohmarkt, eine Bar mit exotischen, alkoholfreien Frucht-Cocktails und konnte man Handys, Druckerkarutschen und ähnliches zur Entsorgung abgeben.
Schuldirektor Rudolph Strasser lobte die "nun endlich greifende" Initiative zur Leseförderung der Schüler. Da Lesen die Fantasie und vor allem das Mitdenken anrege, spiele es eine essentielle Rolle in der Entwicklung eines heranreifenden Menschen. Mit dem folgenden, umgeformten Heine-Zitat, brachte er seine Rede auf den Punkt: "Der Zweck des Lesens ist das Lesen selbst".
Auch Georg Riedmann, Kulturbeauftragter der Stadt Donaueschingen, sprach seinen Glückwunsch darauf aus und lobte vor allem das Engagement jener beiden Lehrer, welche sich zur Führung der Bibliothek bereiterklärten: Jutta Pfitzenmaier für die Unterstufen-Bibliothek und Christof Rademacher für die Oberstufenbibliothek.
Pfitzenmaier sprach darauf an, dass man mit der Bibliothek nicht nur zum Lesen anregen, sondern auch zum Forschen motivieren möchte, schließlich kann man am Fürstenberg-Gymnasium bereits ab der siebten Klasse so genannte "GFS" halten. Diese GFS sind "gleichwertige Feststellungen von Schülerleistungen" und entsprechend der Wertung her einer Klassenarbeit. Nicht allzu selten sind diese mit einem hohen Aufwand an Informationsbeschaffung verbunden, wo sich eine Schülerbibliothek bestens anbietet. engagierte sich bereits als Deutsch-Lehrerin bei vielen ihrer Klassen seit dem Beginn ihrer Arbeit am Fürstenberg-Gymnasium im Jahr 1997 für "Klassenbibliotheken", aus deren Fundus Schüler ab der fünften Klasse immer wieder Buchpräsentationen vorstellen durften.
Im Anschluss gab es einen Spendenaufruf für den Kauf neuer Bücher, die von Spendern selbst ausgewählt werden können. Mit gutem Beispiel voran gingen Lehrer, Eltern - die übrigens auch Einrichtungsgegenstände wie ein Sofa zur Verfügung stellten - und die Firma Ricosta. Großer Dank gebührte den Schülern, welche die Bücherei mit aufbauten. Dort stehen nun 447 Bücher - was nicht heißen soll, das nicht noch Platz für mehr vorhanden ist. . .
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