Sensation aus dem Eis
| Ich hab euch etwas mitgebracht: Polarforscher Alexander Siegmund (links) hatte für die Schüler des Antartkis-Projekts sensationelle wissenschaftliche Erkennntnisse im Gepäck. Auch das ZDF war dabei.
Bild: Fröhlich
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Donaueschingen (jef)
Zum vorerst letzten Mal war gestern Alexander Siegmund, Polarforscher und Professor für Physische Geographie an der Hochschule Heidelberg, am Fürstenberg-Gymnasium zu Gast. Eine Stunde lang berichtete er der 17-köpfigen Schülerprojektgruppe im Neigungsfach Erdkunde über seine Erlebnisse während des einmonatigen Aufenthalts in der Antarktis-Forschungsstation McMurdo (wir berichteten).
Nach einem ersten Besuch im Gymnasium Anfang Oktober versorgte Siegmund während seiner Forschungsreise die FG-Nachwuchsforscher per Live-Chat und Email mit aktuellen Forschungsergebnissen, welche die Schüler für ihre Ausarbeitungen der Projektpräsentationen nutzten. Gestern folgte der Feinschliff.
Eine kleine Sensation hatte der Forscher zudem exklusiv und aus erster Hand für die Schüler im Gepäck. Erste Auswertungen der gewonnen Bohrkerne aus rund 80 Meter tiefem Gestein würden auf einen extrem schnellen Klimawandel vor knapp einer Million Jahre hindeuten, erklärte Siegmund. Vor diesem Wandel sei das Klima in der Antarktis deutlich wärmer gewesen, weshalb die Gletscher verschwanden und sich eine stärkere Vegetation bemerkbar machte.
Die aktuellen Infos und Expeditionesutensilien wurden von den Schülern kurzerhand in die fast fertige Präsentationen integriert, bevor Schulleiter Rudolf Strasser, Lehrer Eberhard Kern und Alexander Siegmund die Ausstellung im Ostflügel der Schule eröffneten. Vor neugierigen Sechstklässlern wurde dann die Arbeit der einzelnen Projektgruppen vorgestellt. Mit dabei war auch wieder ein ZDF-Fernsehteam.
Die Dokumentation über Expedition und Schulprojekt wird am Sonntag, 10. Dezember, ab 13.15 Uhr, innerhalb der Reihe "ZDF.umwelt" zu sehen sein.
Die Ausstellung ist bis 15. Dezember montags bis freitags von 11 und 13 Uhr,
sowie 14 bis 16 Uhr zu sehen.
Alle Informationen und Ergebnisse sind auch im Internet unter www.antarktis-projekt.de.vu abrufbar.
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