Tobias Kühn wird Chef des Städtischen Forstamtes von
Villingen-Schwenningen
Tobias Kühn wird neuer Chef des Städtischen Forstamtes von Villingen-Schwenningen. Kühn stellt sich kommende Woche - pro forma - dem Gemeinderat als einziger Kandidat vor. Das Gremium hat bereits kürzlich über die Nachfolge von Eberhard Härle beschlossen. Ein seinerzeit gekürter Kandidat aus Bayern hat jetzt wieder abgesagt, Kühn lag im Bewerberrennen dichtauf.
Villingen-Schwenningen
VON NORBERT TRIPPL
Bild: Trippl
Wird neuer Chef des Forstamtes Villingen-Schwenningen: Tobias Kühn, geboren in Villingen, aufgewachsen in
Donaueschingen, machte sein Abitur am
Fürstenberg-Gymnasium
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Tobias Kühn war von Beginn an Mitfavorit aufs Amt in Villingen-Schwenningen. Schließlich ist er ein Mann, der die Region kennt wie seine Hosentasche. Der 38-Jährige ist gebürtiger Villinger.
Aufgewachsen ist er jedoch im idyllischen Hubertshofen bei Donaueschingen, sein Abi baute er am Fürstenberg-Gymnasium in der Stadt an der Donauquelle.
Kühn gründete in Donaueschingen die Junge Union und trat im CDU-Fahrwasser als agiler Jungpolitiker schon als Jugendlicher aktiv in der Donaueschinger Öffentlichkeit auf.
Kühn absolvierte nach seiner Bundeswehrzeit sein Studium der Forstwissenschaften von 1987 bis 1993. Nach der Diplomprüfung wirkte er bis 1995 als Referendar bei der baden-württembergischen Landesforstverwaltung, 1995 legte er seine Große Forstliche Staatsprüfung ab. Zur selben Zeit erfolgte seine Übernahme in den Landesdienst als Taxator bei der Karlsruher Forstdirektion. Ebenfalls noch 1995 wurde er zum Forstassessor, 1996 zum Forstrat ernannt.
Von 1996 bis 1999 lief er sich für berufliche Weiterbildungen beurlauben. Zum Ende dieser Zeitspanne promovierte er mit der Bestnote "Magna cum laude" über umweltorientierte Beschaffungsentscheidungen und zum Thema zertifiziertes Holz.
1999 stieg er als Taxator (Schätzer) bei der Freiburger Forstdirektion ein. Seit 2002 ist er Referent in der Zentralstelle beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Stuttgart. 2003 wurde er zum Oberforstrat ernannt. Mit Tobias Kühn kommt ein Nachwuchsmann mit ganz viel Bodenhaftung und Heimatverbundenheit in das Oberzentrum. Der verheiratete Vater zweier Kinder hat nur eine Nacht gebraucht, um jetzt zu entscheiden, dass er immer noch für das Amt in Villingen-Schwenningen zur Verfügung steht. Die Sprecherin der Stadtverwaltung, Christine Mittelbach, bestätigte gestern, dass Kühn kommende Woche als einziger Kandidat dem Gemeinderat noch einmal zur neuerlichen Entscheidung vorgestellt werden wird.
Bereits am Mittwochabend wurde in Ausschussgremien des Stadtparlaments über die Personalie gesprochen. Es soll Einigkeit geherrscht haben, dass es nun auf alle Fälle Tobias Kühn werden soll. Er folgt auf den hoch angesehenen Eberhard Härle, der zum 30. April aus seinem Dienst ausscheiden wird. Härle wird Ende April 65 Jahre alt.
64 Bewerbungen sind für die Amtsleiterstelle eingegangen.
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