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Das Gros strebt Abi an


Donaueschingen (cos). Immer mehr Jugendliche streben ins Gymnasium, immer seltener besteht der Wunsch, Hauptschulen aufzusuchen. Der allgemeine Trend spiegelt sich auch in den Betrachtungen der weiterführenden Schulen in Donaueschingen wider.

In einem langjährigen Durchschnitt aus der Hauptschule der Eichendorffschule ließe sich eine recht geringe Übergangsquote von Viertklässlern auf diese Schulart erkennen. Anders am Gymnasium. Bis zum Jahr 2010/11 sei am Fürstenberg-Gymnasium mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen, so die Stadtverwaltung. Setze sich dieser Trend fort, könnten sich durchgängig fünf Jahrgangsklassen am FG ergeben. Ein Raumnot bringt diese Entwicklung das Gymnasium allerdings nicht. Die Schule ist grundsätzlich auf Fünfzügigkeit eingerichtet.

Eine Rückkehr zur Fünfzügigkeit steht der Realschule nach Berechnungen der Stadtverwaltung bevor. Nach wie vor sei die Quote der Viertklässler, welche zur Realschule wechseln, in Donaueschingen überdurchschnittlich hoch. Allerdings strömten die Jugendlichen aus Hüfingen und dessen Stadtteilen vermehrt in die Realschule Blumberg (wir berichteten bereits). Weil auch vor diesem Hintergrund kein zusätzlicher Raumbedarf an der Realschule ersichtlich sei, schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat bei seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 7. Juni, 19 Uhr, vor, auch im Haushaltsplan 2006 keine Mittel für eine mögliche Erweiterung der Realschule für eine Aula und zusätzliche Klassenräume vorzusehen.

Im Bereich der Förderschule sei gemäß des Rückgangs der Schülerzahlen im Grundschulbereich ebenfalls mit rückläufigen Schülerzahlen zu rechnen.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  4-6-2005

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