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Gedenken an einen großen deutschen Dichter

Donaueschinger Gymnasiasten legen Rosen an einen Gedenkstein für Friedrich 
Schiller.

Gymnasiasten gedenken Schiller und legen am Schillerstein am Buchberg drei rote Rosen nieder
 Foto: Weißhaar



Von Leonie Weißhaar 

Donaueschingen. An einem besonders erhabenen Platz im Tannengrün des Donaueschinger Buchbergs versammelten sich am Wochenanfang etwa 40 Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums, um dem vor 200 Jahren gestorbenen Dichter Friedrich Schiller zu gedenken.

Die Idee zu dieser Gedenkfeier stammte von Albert Pfaff; dem ehemaligen Direktor der Lehrerakademie Donaueschingen. Er inspirierte die Lehrer Gabriele Rottenecker und Johannes Schneider, mit den Schülern zweier Deutschkurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 zu Fuß zum Schillerstein zu wandern, der anlässlich des 100. Todestages Schillers errichtet worden war. Dort erinnerten die Schüler mit Beiträgen an das Werk des schwäbischen Dichters und legten schließlich drei rote Rosen nieder.

Im Unterricht müssen sich die Schüler mit Schillers Trauerspiel »Kabale und Liebe« 
auseinandersetzen, weshalb alle einen Bezug zu Schiller haben. In dieser Woche finden in ganz Baden-Württemberg rund 570 Veranstaltungen Todestag des großen deutschen Dichters statt.

»Um Zugang zu finden, muss man sich auf den Weg machen«, so Albert Pfaff. Der spontane Entschluss eine »kleine, aber lebendige« Gedenkfeier abzuhalten, sei ein erster Schritt dazu. Stadtrat Hansjürgen Bühler, Vorsitzender des Lions Clubs Donaueschingen, würdigte das besondere Engagement der Schüler und stiftete dafür Brezeln.


Dokumentation aus der Badischen Zeitung > 10-5-05<  Lokalausgabe Donaueschingen

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Die Veröffentlichung dieses Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Badischen Zeitung


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