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Tanz, Pantomime, Gesang und Musik - auch ein „Euro-Musical" wurde bei
der Projektwoche des Fürstenberg-Gymnasiums präsentiert.
FOTO: Kern
Ein Abbild unserer Erde
Projektwoche des Gymnasiums: Fast 1000 Schüler machten mit
DONAUESCHINGEN (ast). Als ebenso bunt, vielfältig, abwechslungs- und umfangreich wie die Welt präsentierten am Dienstag im Fürstenberg-Gymnasium
rund 60 Gruppen die Ergebnisse ihrer Arbeiten im Rahmen der Projektwoche.
Drei Tage lang hatte sie unter dem Motto „Länder unserer Erde" gekocht und getanzt, geturnt und gebastelt, musiziert und gemalt, neue Erfahrungen gesammelt und viele Informationen für Mitschüler und Eltern zusammengetragen.
Vorführungen, Filme, Fotowände, Ausstellungen und Kostproben boten den vielen Besuchern nun die Möglichkeit zu sehen, wie viel an einer Schule passieren kann, wenn angeblich in den letzten Schultagen vor den Ferien kaum noch etwas läuft: Karatekas rückten das Klischee vom Kampfsport gerade und vermittelten, dass ihr Sport viel mit Körperkunst zu tun hat. Im Urwaldprojekt wurde bedrückend anschaulich dargestellt, wie viel Papier unsere Wohlstandsgesellschaft
produziert auf Kosten der Bäume. Ikena, die japanische Blumensteckkunst, war in Form vieler ausdrucksstarker Pflanzenarrangements zu bewundern.
Ganz aktuell waren die Canterbury-Fotos der Englandfahrer von Anfang Juli, während aus Pappe nachgebaute Wachtürme an die alte Römerzeit erinnerten.
Die „Nordic Walker" schwangen ihre Stöcke zu den Klängen des Radetzky-Marsches, die
Hip-Hopper bevorzugten Jennifer Lopez, und vom Euro-Musical über
den Gitarren-Workshop bis hin zu den Volkstänzen fand sicherlich jeder etwas für seinen (Musik-)Geschmack.
Auch bleibende Spuren werden die Projekttage hinterlassen: Ein afrikanisches Motiv ziert von nun an eine kahle Wand in der Au la, und irgendwo im Wald
steht demnächst ein Hochsitz, der bereits vormontiert im Schulhof auf seine Bestimmung wartet. Und spanische Paella-Kroketten, kasachische
Piroschki,
japanisches Sushi sowie türkischer Tee brachten alle wieder auf die Beine, die vom Riesenangebot ganz erschlagen waren.
Dass trotz der Fülle der Angebote kein Chaos entstand und rund 1000 Schüler reibungslos zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der gewünschten Projektgruppe antraten, war dem „ProWo-Team" mit Volker Danneberg, Johannes Schneider, Matthias Uhing, Marianne Sauter, Anne Kütemeier, Gesche Kruse und der Schülermitverwaltung zu verdanken. Und wenn es nach den Schülern ginge, würde die nächste Projektwoche sicher nicht erst wieder in drei Jahren stattfinden.
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