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"Ich habe es immer gern getan"

Donaueschingen. Nach 28 Jahren gab Helmut Pflumm seine Tätigkeit als Schuldekan auf (wir berichteten). Ernannt wurde der pensionierte Gymnasiallehrer 1976 durch den Freiburger Erzbischof. Als er damals das Amt annahm, ahnte niemand, wie lange er dieser Verpflichtung treu bleiben würde. Zurückblickend zieht Pflumm sein persönliches Fazit: "Ich habe es immer gerne getan, auch wenn es galt, so manche Hürde zu nehmen." Selbst nachdem er 2003 pensioniert wurde, arbeitete Pflumm noch voller Eifer zwei weitere Jahre kommissarisch. 
seit 1967 bis 2003 arbeitete Helmut Pflumm 
am Fürstenberg-Gymnasium.

 In seinen Aufgabenbereich fielen 34 Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen, an denen er sich hauptsächlich für die Erteilung des Religionsunterrichtes einsetzte. Dafür wurden ihm vier Stunden Deputatserlass gewährt. Er war zuständig für die Versorgung der Schulen mit Personal, organisierte Fortbildungsveranstaltungen für Pädagogen und führte Schul- und Unterrichtsbesuche durch. Auch der ein oder andere Lehramtsanwärter musste, ehe er seinen Dienst antreten konnte, vor dem freundlichen 65- Jährigen "bestehen".

Der gebürtige Hechinger erkannte früh seinen späteren Lebensweg und begann nach dem Schulabschluss ein Theologie-Studium zunächst in Freiburg, später in München. Als Schuldekan war Pflumm meist ehrenamtlich tätig, auch seine Frau bezog er als Sekretärin ein. Durch ihre Hilfe und eigenen Ehrgeiz schaffte er es zum Dienstältesten Schuldekan im Dekanat Freiburg.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  
07.10.2005

Hinweis:
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Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Schwarzwälder Boten.

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