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Rückenwind für Technikfächer

Donaueschingen (dan) Die naturwissenschaftlich-technische Ausbildung erhält einen neuen Stellenwert am Fürstenberg-Gymnasium. Ein Schritt dorthin ist ein zunächst auf drei Jahre angelegtes Kooperationsprojekt, zu dem der Hauptausschuss des Gemeinderats gestern Abend einstimmig sein Ja gab: Uni Konstanz, Fraunhoffer-Institut Stuttgart und Firmen der freien Wirtschaft werden zu "Know-How-Tankstellen" für die Schule, Schüler und Lehrer werden zum Teil an diesen Stätten lernen.

Ganzheitliche Lernsequenzen sollen entwickelt werden, Schülerprojekte mit naturwissenschaftlicher und technischer Prägung gefördert werden. Offen stehen wird das Projekt auf freiwilliger Basis allen Schülern ab Klasse 8, auch solchen mit sprachlichem Profil.

Die Stadträte und OB Thorsten Frei begrüßten das Projekt als notwendig, um der seit Jahren greifenden Technikfeindlichkeit entgegen zu wirken, die Fixierung vieler Schüler auf Büroberufe aufzubrechen und dem Mangel an Technikern und Ingenieuren zu begegnen. Die Wirtschaft fordere solche Schritte seit Jahren, so Hansjürgen Bühler.

Das nötige Geld fürs Projekt soll im wesentlichen von der Landesstiftung Baden-Württemberg und aus dem regulären Schulbudget kommen. Zusätzlicher Raumbedarf werde allerdings entstehen, wenn 2006 auch das neue Hauptfach NTW (Naturwissenschaft, Technik, Werken) eingeführt werde, so kündigte Schuldirektor Rudolf Strasser an.

Dokumentation aus dem Südkurier  > 21.04.2005 <      Lokalausgabe Donaueschingen

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Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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