Gymnasium geht neue Wege
Mit neuen pädagogischen Ansätzen will das Fürstenberg-Gymnasium der "Flucht vor den Naturwissenschaften" bremsen. Seit Jahren meiden Schüler die als schwierig geltenden Fächer wie Physik. Folge daraus: Gewerbe und Industrie klagen über Techniker- und Ingenieursmangel. Eine systematische Förderung der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung soll jetzt entgegen wirken.
Geplant sind unter anderem Kooperationen mit der Uni Konstanz und dem Fraunhoffer-Institut Stuttgart sowie den Firmen Winkler Ausbildungs-GmbH in VS und IMS:Gear in Donaueschingen, organisiert vom Verein der Freunde des Fürstenberg-Gymnasiums. Ganzheitliche Lernsequenzen sollen entwickelt und erprobt, Schülerprojekte mit naturwissenschaftlicher und technischer Ausrichtung im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften gefördert werden. Auch die Schaffung eines Forums mit Vorträgen von Forschern und Wirtschaftsvertretern ist angedacht. Das Gymnasium hat sich bei der Landesstiftung Baden-Württemberg um die Förderung eines lokalen Kooperationsnetzwerks zur Realisierung dieser Ziele beworben. Nun soll die Stadtpolitik mitziehen: durch ideelle Unterstützung, Erlaubnis zur Verwendung von Geldmitteln aus dem Schulbudget für diese Zwecke und durch Bereitschaft zur Schaffung von Unterrichtsräumen und zur Geräteausstattung, wobei die Finanzierung über Zuschussmittel vorrangiges Ziel ist.
Der Hauptausschuss des Gemeinderats diskutiert darüber am Dienstag, 19. April, ab 18.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaussaal.
Donaueschingen (dan)
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