DONAUESCHINGEN
FG schätzt sich glücklich: Ganztagsangebot zum Greifen
nah
Einen gewaltigen Schritt weiter ist das Fürstenberg-Gymnasium auf dem Weg zum Ganztagsangebot.
Schon im Zuge des achtjährigen Gymnasiums, welches an dem Donaueschinger Haus längst wahr geworden ist, wuchs der Bedarf an Raum zusehends. Immer öfter sah man Schüler auch nachmittags in der Humboldt-Straße auf dem Weg zum Unterricht und so war es eine Frage der Zeit, bis das FG sich den Status einer Schule mit Ganztagsangeboten zulegen sollte. Doch zuvor gilt es, eine wichtige Voraussetzung zu erfüllen: ein größeres Raumangebot.
Ein Anbau an die Westseite der Baar-Sporthalle sollte es richten und wurde auch vom Gemeinderat der Stadt schon befürwortet - allerdings sollte dieser nur vorbehaltlich positiver Zuschussbescheide realisiert werden. Ein stolzes Sümmchen soll der Anbau kosten - 70 000 Euro sind als Planungsrate im Haushaltsplan 2005 vorgesehen, 1,43 Millionen Euro sollen 2006 und 2007 aufgebracht werden.
"Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und Betreuung", kurz "IZBB" heißt die Initiative der Bundesrepublik, welche eine Bezuschussung von 90 Prozent für Projekte möglich macht, die der Schaffung von Ganztagsangeboten dienen. Diese rentable Gelegenheit wollte die Stadt Donaueschingen natürlich für das Fürstenberg-Gymnasium beim Schopfe packen und siehe da: 508 Einrichtungen reichten Anträge für solche Zuschüsse ein, nur 159 konnten berücksichtigt werden und das Fürstenberg-Gymnasium findet sich bei dieser Rechnung auf Platz 121. "Es kann somit von einem positiven Zuschussbescheid ausgegangen werden", so die frohe Botschaft der Verwaltung. Bis zu den Sommerferien, schätzt man, soll des zuständigen Ministeriums eintreffen. Bis die Bagger in der Humboldtstraße anrollen, dürfte daher nur noch eine Frage der Zeit sein.
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 18-4-2005
Hinweis:
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