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Baaremer setzen den
Glanzpunkt

Der Auswahlchor des Vokalensembles Schwarzwald-Baar mit Hubert Stinner überzeugte beim Modellkonzert in Ulm.
Foto: Layer
So und nicht anders muss man sich „Modelllkonzerte" vorstellen. Ulm 2004 war das Modell für Auflage 17
und folgende.
Elf durchgehend recht umfangreiche Ensembles und Chöre, eine Zugabe aller Mitwirkenden, kurze Grußworte und eine Zwischenmoderation, die mehr war als: „Unser nächstes Stück, das Sie hören werden..." - alles zusammen 100 kurzweilige Minuten mit musikalischen Lichtblicken. Die wird es in diesem Jahr auch in Bad Dürrheim geben.
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Besonders gelungen war jedoch der fulminante Schluss des Modellkonzerts, einer Einrichtung des Kultusministeriums, die immer abwechselnd in Baden und in Württemberg stattfindet.
Er ist stets einem Ensemble des Landesteils vorbehalten, der als nächster das Modellkonzert ausrichten wird,
also dem Land Baden. Vom Badischen Sängerhund entsandt war der
Auswahlchor des Vokalensembles Schwarzwald-Baar vom
Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen. In Donaueschingens Nähe, nämlich in Bad Dürrheim, wird am 26. November das nächste, vom Badischen Sängerbund ausgerichtete Modellkonzert stattfinden.
Ihr Beitrag: die beiden Mendelssohn Motetten „Richte mich Gott" und „Denn er hat seinen Engeln befohlen"
sowie Bachs „Ehre und Preis". Wir kennen das von Schulchören: strahlende Mädchenstimmen und meist
überforderte junge Männerstimmen.
Ganz anders bei Hubert Stinner: Er hat aus 16 Schülern einen Männerchor geformt, der sich in punkto
Homogenität nach Ansicht vieler Zuhörer mit den Thomanern ebenso messen kann wie mit anderen berühmten Knabenchören unseres Landes.
Für viele war's das kleine Wunder zum Abschluss eines wunderbaren Konzerts und der Beweis für die Behauptung: „Nur wer kann, der kann".
Hubert Stinner jedenfalls präsentierte sich als ein außergewöhnlicher Chorleiter.
wl
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