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Der akustische Pannendienst
Neue SÜDKURIER-Serie stellt Bands der Region vor
Was tut sich in den Probenkellern der Region? Die Musikszene im Städtedreieck ist in ständiger Bewegung. Welche Stile pflegen die angesagten Formationen, wer sind die Mitglieder? Eine neue SÜDKURIER-Serie gibt Auskunft.
Donaueschingen
VON ANNEMARIE STARK
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"Breakdown Service" heißt die Band, deren Porträt den Anfang einer neuen SÜDKURIER-Serie markiert. Hier spielen (vorne von links: Simon Armbruster, Michael Herrmann; sowie (hinten) Johannes Walter mit. Bild: Stark
Ohrenstöpsel sind empfehlenswert, wenn man die Donaueschinger Nachwuchs-Band "Breakdown Service" in ihrem Probenraum besucht. Das liegt keinesfalls an der mangelnden Musikqualität, die die drei siebzehnjährigen Jungrocker zu bieten haben, sondern einfach daran, dass sich ein Schlagzeug nicht leiser stellen lässt und man Gitarre und E-Bass in der Lautstärke anpassen muss, auch wenn nur ein kleiner Übungsraum zur Verfügung steht.
Seit Mitte 2004 spielen Michael Herrmann (Gitarre), Simon Armbruster (E-Bass, Gesang) und Johannes Walter (Schlagzeug, Gesang) als Band zusammen. Dabei ist der Schlagzeuger der einzige, der sein Instrument in regelmäßigen Stunden an der hiesigen Musikschule gelernt und auch klassischen Unterricht genossen hat. Er erreichte damit bereits die Landesebene im Wettbewerb "Jugend musiziert".
Auch Simon Armbruster hat sich hierbei schon Lorbeeren verdient; mit seinem Hauptinstrument Trompete war er auf Bundesebene erfolgreich. Zur Zeit erhält er Trompetenunterricht in Schwenningen. Das E-Bass bzw. Gitarrenspiel haben sich er und Michael Herrmann selbst beigebracht, indem sie Bassläufe aus CDs herausgehört, Gitarrengriffe über Tabulatoren gelernt oder einfach versucht haben, Lieder nach Gehör wiederzugeben.
Die Bandmitglieder, die in Donaueschingen die Realschule und das Gymnasium besuchen, haben den Ehrgeiz, nicht nur Stücke anderer Gruppen nachzuspielen - was sie dennoch tun, um dem Publikumsgeschmack entgegen zu kommen)- , sondern auch eigene Songs zu schreiben. Eines ihrer Vorbilder ist Lenny Kravitz, der alle seine Lieder komplett selbst einspielt.
Noch sind Simon, Michi und Jojo dabei, ihren eigenen Stil zu entwickeln, den sie in Richtung Alternativrock sehen. Zu hören waren sie bereits bei verschiedenen Auftritten in Donaueschingen und Umgebung: in der Hüfinger Stadthalle bei der Abschlussfeier der 72-Stunden-Aktion, bei der Jubiläumsfeier vom "Treffpunkt Lernen" im Sternensaal und beim Penneball im Fürstenberg-Gymnasium. Sie wünschen sich gerne noch mehr Auftritte zusammen mit anderen regionalen oder überregionalen Bands oder eigene Konzerte.
Der inzwischen perfekt eingerichtete Probenraum in Simons Keller ermöglicht es, in absehbarer Zeit ein Demo-Band in guter Qualität aufzunehmen. Damit haben die Mitglieder vom "Pannendienst", so die deutsche Übersetzung von "Breakdown Service", ein Mittel in der Hand, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. In Donaueschingen haben sie jedenfalls schon ihre begeisterte Fangemeinde.
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