Zum letzten Mal
erhielten die 83 Schüler ein Zeugnis der Schule. „Die Abiturienten
begraben ihre Schulzeit, die Eltern pflanzen ein Hoffnungsbäumchen für die
weitere Zukunft", sagte Schuldirektor Rudolf Strasser in seiner Rede, die er sehr
humorvoll gestaltete. Einige Zitate von
Friedrich Schiller, Immanuel Kant
oder Albert Einstein schmückten seine Ansprache an die Abiturienten und
gaben ihnen Ratschläge für ihren zukünftigen Lebensweg. Deren Zukunft
sei auf keinen Fall ein „leeres, weißes
Blatt", wie Schiller einst sagte, sondern vorgeprägt und vorprogrammiert durch die individuelle
Entwicklung, Erziehung und Bildung, wobei die Schule auch einen gewissen Anteil
übernehme, so Strasser.

Goldene Uhren
Vor 101 Jahren überreichte Fürst Max
Egon zu Fürstenberg zum ersten Mal eine goldene Uhr an den besten
Abiturient, seit letztem Jahr wird die goldene Uhr wieder von Fürstenhaus
persönlich verliehen. Fürst Heinrich zu Fürstenberg eröffnete somit
die Preisverleihung, indem er Alexander Rupp für die Traumnote 1,0 und Katharina Higelin als beste
Abiturientin mit 1,2 zwei signierte, goldene Uhren schenkte. Die weiteren 28 Preise und
Belobigungen übernahm dann der Direktor.
Schul- und Sonderpreise
Schulpreise oder Sonderpreise erhielten:
Patrick Bäurer (Physik), Benjamin
Behringer (Physik), Christoph Bolli,
Mira Byrne (Englisch), Jessica Eichen-
hofer (Bildende Kunst), Corina
Fritsch, Florian Geyer (Physik), Philipp Glunk (Phvsik) Iris Gojowczyk
(Musik), Katharina Higelin, Martin Hirrling, Carola Kaiser (Sport) Tristan
Krech, Katrin Anne Lwowski (Biologie) Angela Maier (Deutsch /
Französisch), Alexander Rupp (Chemie/Naturwissenschaft und - Technik/Physik) und
Leonie Weißhaar (Latein/Griechisch).

Corinna Merkle erhält
Preise
in Geschichte / Französisch
Belobigungen erhielten: Eva Bruder,
Florian Geyer, Philipp Glunk, Christoph Göhr, Maria von Grafenstein,
Martin Hirling, Svenja Höfle, Gunther
Joos, Carola Kaiser, Stefan Kleimaier,
Natalie Lehre, Manuel Maier, Matthias
Reif, Fabian Romahn, Thomas Scha-
cherer, Patrick Stadler, Theresa Was-
mer und Bernhard Weller.
Ein weiteres großes Lob gilt der
Schule, die an eineinhalb Tagen 180
mündliche Prüfungen durchführte,
was einem Gesamtkunstwerk an Organisation gleiche.

Volle Donauhalle. Viele feierten mit den Abgangsschülern des Fürstenberg-Gymnasiums. |

Eine charmante Erzählung über die
Einschulung im September 1996 am FG bis hin zum Abitur erwähnten die zwei
besten Abiturienten Alexander Rupp und Katherina Higelin in ihrer Rede.
Vom Diddle-Boom bis zur Oberstufen- reform haben die Schulabgänger
einiges durchgemacht, Freundschaften geschlossen und so ein schönes, aber manchmal hartes
Miteinander erlebt.
„Es waren 13 Jahre voller Spaß", erzählen sie und dankten
ihren
Familien, Freunden und Lehrern für deren Unterstützung.
Musikalische Akzente
Damit war der offizielle Teil des Ab-
schlussballs beendet, und der gemüt-
liche folgte. Das bunte 3-Gänge-Menü, das nun aufgetischt wurde,
stammte aus dem Hotel-Gasthof
„Kranz" in Behla. Wie es bei den
Abibällen davor üblich war, halfen auch
dieses Mal wieder die 12-er beim
Getränkeausschank, der Tombola oder
Unterhaltungsakzente sorgten zu
Beginn der Veranstaltung die Combo des
FGs unter der Leitung von Desiree
Wittkowski, die extra für diesen Anlass
ein Programm zusammenstellte und
die bereits angekündigten „Fochabers
Fiddlers" aus Schottland.

Sie begeisterten mit ihren perfekt gespielten
Folklore-Stücken und ließen sogar einen traditionellen schottischen
Dudelsackspieler auftreten.
Ein schöner Programmpunkt war
die Versteigerung der Erstausgabe der
Abizeitung. Der Erlös von bemerkens-
werten 185 Euro (Normalpreis vier
Euro) wird an die Amselgruppe in
Donaueschingen gespendet. Steffen
Kaupp und Julia Siraky führten die
zahlreichen Zuschauer als Moderato-
ren durch den Abend und kündeten
dann die Verabschiedungen der Tuto-
ren an. Die jeweiligen Schüler reimten
lustige Gedichte zusammen, überga-
ben ihren Tutoren passende Geschen-
ke und hatten meistens noch eine be-
sondere Idee. Dem Englischtutor
Herbert Moch beispielsweise wurde ein
Gedicht „on English" vorgetragen, der
auch selbst für die geliebten Schüler
eins verfasste. Die Schüler von Latein-
tutor Winfried Stein drehten sogar ei-
nen lateinischen Film. Ein Teil der
„Marseillaise", einen Coq au Vin und
einen Blumenstrauß tricolore erhielt
die Französischtutorin Inge-Grete
Hagen. Der vierte Tutor, der verabschie-
det wurde, war Manfred Haller, der
den Physikkurs leitete. Ganz besonders Dankeschön sagen wollten die
Schüler von Mathelehrer Eberhard
Schmid, der den Abischnitt wohl er-
heblich hochzog.
Bevor sich die Gäste noch etwas
amüsieren konnten, bedankten sich
die Moderatoren im Namen aller
Abiturienten bei allen, die diesen Schluss-
punkt der Schullaufbahn möglich
machten. Danach konnten sich Eltern ; Lehrer und Gäste bei Tanzmusik und
einem Gläschen Wein vergnügen.
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