| Wenn die Abenteuerlust zupackt
Veronika Schmidt-Cotta reist für ein Jahr nach Thailand
von Sarah Vinci
Donaueschingen.
Die 16-jährige Schülerin des Fürstenberg-Gymnasiums Veronika Schmidt-Cotta tritt am 9. August diesen Jahres ihren Schüleraustausch nach Thailand an. Sie will ein Land nicht aus der Perspektive eines Touristen
kennenlernen. Als die Jugendliche den Entschluss fasste, ihr Leben umzukrempeln, war das Land welches für ein Jahr ihr zu Hause sein würde, erst einmal zweitrangig: Hauptsache, sie könne überhaupt an einem Austausch teilnehmen. Dieser ist mit Selbstkosten der Familie Schmidt-Cotta verbunden.
Die Inspiration der Schülerin war es, ein fremdes Land nicht aus der Perspektive eines Touristen, sondern eines Einheimischen zu entdecken. "Fernweh und Abenteuerlust haben mich gepackt", sagt sie. Ihre ersten Erfahrungen in Sachen Austausch sammelte sie schon in der achten Klasse; als sie mit der ,Schule einen zweiwöchigen Gastaufenthalt in Frankreich verbrachte.
Während ihres Aufenthaltes "im Land des Lächelns" wird Veronika bei drei Gastfamilien ihr zu Hause finden, denn in der Regel wird die Gastfamilie nach etwa vier Monaten gewechselt. Die jeweilige Schule und der jeweilige Ort bleiben jedoch immer gleich. "Meine Eltern haben mich bei meinem Entschluss von Anfang an unterstützt", erklärte Veronika. Die Chance, an dem Austauschprogramm teilzunehmen, ergriff sie bei der Organisation " Rotary". |

Veronika Schmidt-Cotta
Foto: Sarah Vinci |
Veronikas erste Herausforderung während ihres Thailand-Aufenthaltes wird das Erlernen, der Sprache sein, zudem muss sie sich in die Kultur integrieren. "Das Unbekannte reizt, mich", so Veronika.
Veronika Schmidt-Cotta: Sie freut sich sehr auf dieses Austauschprogramm und würde wahrscheinlich am liebsten heute schon ihre Koffer packen und sich ins Abenteuer stürzen.
Im Gegenzug des Austausches von Veronika nach Thailand nimmt ihre Familie einen Gast aus Thailand auf. Dass dieser aus Thailand kommt, war Zufall, denn er hätte auch von einem anderen Kontinent stammen können. Veronikas größter Traum wäre es, nach dem Abitur zum Beispiel nach Afrika als zukünftige Entwicklungshelferin zu
gehen.
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