Infotag macht jetzt Schule
Andrang im Gymnasium
| Eine Art erste Unterrichtsstunde bekamen Eltern und Kinder am Samstag im Donaueschinger Fürstenberg-Gymnasium in Rahmen eines Info-Vormittags.
Bild: Krickl
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Donaueschingen (kri) Wohin mit dem Sprössling nach der vierten Grundschul-Klasse? Eltern, die für diese Entscheidung das Fürstenberg-Gymnasium im Augen haben, fanden sich am Samstagmorgen in zahlenmäßig starker Gesellschaft wieder. Beim inzwischen zweiten Infotag war schon zur Gesamtinformation durch Oberstudiendirektor Rudolf Strasser die Aula vollbesetzt. Die 2003 begonnene Informationsveranstaltung soll jetzt zur ständigen Einrichtung werden.
Der Besucherstrom riss bis zum Ende des Infotages nicht ab. Angesichts der verkürzten Schulzeit am Gymnasium (G8), der Diskussion um die Ganztagsschule und geänderter Lehrpläne sah der Schulleiter denn auch ein "Muss" für solche Informationen, um den Eltern die Entscheidung zu erleichtern. Etwa 150 neue Schüler wird das Gymnasium zum nächsten Schuljahr aufnehmen. Das sei eine konstante Zahl der letzten Jahre, erläuterte Strasser.
Das "G 8", die um ein Jahr verkürzte Schulzeit, schrecke nicht ab, allerdings sollte bereits in den Grundschulen darauf in den Lehrplänen Rücksicht darauf genommen werden. Die Lehrpläne am Gymnasium halten die Schüler zu mehr selbständigem Lernen an. Hinzu kommt eben die Ganztagsschule, der man mit neuen Räumen durch Aufstockung Rechnung getragen, aber noch nicht ganz konzipiert habe, erläuterte Strasser.
Für Eltern und Schüler in den Fächern Deutsch, Englisch und den Naturwissenschaften war den ganzen Vormittag Gelegenheit geboten, sich eingehend über den Gang am Gymnasium zu informieren. Dabei erhielten die Schüler gleich als eine Art erste Unterrichtsstunde einen Einblick in die Versuche im Fach Naturwissenschaften, der die künftigen Zöglinge begeisterte. Halbstündlich standen
Lehrer in Klassenzimmern den Eltern Rede und Antwort.
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