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Krönender Abschluss eines erfolgreichen Jahres

Teilnehmer der Physik-AG des Fürstenberg Gymnasiums vorne 
bei landesweitem Wettbewerb

Die Physiker des Fürstenberg-Gymnasiums sicherten sich Preise bei "explore physics"
(von links): Max Knoblauch, Jens Müller, Stefan Häfner, Simon Geißler, Andreas Elben, Andreas Gut, Max Wilhelm, Sebastian Schmon, Mario Mosbacher, Johannes Reiner und Stefan Kambach

Zum Abschluss des Schuljahres konnten Mitglieder der Physik-AG des Fürstenberg-Gymnasiums nach dem erfolgreichen Abschneiden bei „Jugend Forscht“ im Frühjahr nochmals einen großen Erfolg erzielen. Beim landesweit größten Schülerwettbewerb „explore physics“ belegten die teilnehmenden Donaueschinger Teams in Stuttgart hervorragende Plätze. Im Wettstreit mit über 400 weiteren Schülergruppen aller Altersstufen bearbeiteten sie, betreut von den Physiklehrern Mario Mosbacher und Stefan Kambach, je eine der zur Auswahl gestellten sechs naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenstellungen. 

Simon Geißler, Andreas Gut, Max Knoblauch und Jens Müller hatten sich das Ziel gesetzt, einen Heißluftballon mit möglichst großem Auftrieb zu bauen. Hierbei waren der Kreativität der Jungforscher außer den erlaubten Abmessungen des Ballons und der Beheizung mit einem 2000 W – Fön keine weiteren Grenzen gesetzt. Nach einigen Vorversuchen zu Materialien und Bauformen entschieden sich die vier dann für „ihr“ Modell, das sie in der Folgezeit im Rahmen des regulären AG-Unterrichts bauten. Den letzten Schliff bekam der Ballon jedoch erst in einer siebenstündigen Bastelsitzung am Abend vor dem Wettbewerb, während derer der zwischenzeitlich auf den Namen „FG 1“ getaufte Ballon erstmals im Schulhof abhob.

Der Lohn der Mühe ließ beim Wettbewerb nicht lange auf sich warten. Unter den ca. 30 Teams, die sich für die Bearbeitung dieser Aufgabe entschieden hatten, erreichten die Donaueschinger Schüler den 13. Platz und gewannen als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“. Dieses Ergebnis ist um so bemerkenswerter, als alle vier Schüler die achte Klasse besuchen und damit ihr erstes Jahr Physikunterricht haben.
Die zweite teilnehmende Mannschaft des Fürstenberg-Gymnasiums hatte sich an die anspruchsvollste der sechs Wettbewerbsaufgaben gewagt – nur neun Teams hatten diese überhaupt in Angriff genommen. Andreas Elben, Stephan Häfner, Sebastian Schmon, Johannes Reiner und Max Wilhelm mussten ein Pendel bauen, das für einen Ausschlag möglichst genau zehn Sekunden benötigt und dessen Schwingung jeweils so verstärkt wurden, dass sie nicht nachließ. Obwohl Pendelbewegungen im Schulstoff der Oberstufe angesiedelt sind, arbeiteten sich die Neuntklässler erfolgreich in das für die fremde Thema ein und entwickelten eine raffinierte Lösung. Statt eines herkömmlichen Pendels entwickelten sie ein Drehpendel, das von außen mit Hilfe einer raffinierten Elektronik und eines Elektromagneten jeweils im richtigen Moment angestoßen wurde. Eine Lösung, die auch die Jury aus Physik- und Ingenieurwissenschafts-Professoren der Universität Stuttgart voll überzeugte. Diese erkannte dem Team den dritten Preis in Höhe von 200 Euro und als Sonderpreis ein Online-Jahresabonnement der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ für die Schule zu.

Doch nicht nur die beiden Erfolge beim Wettbewerb, auch das Rahmenprogramm hatte die Reise nach Stuttgart absolut lohnend gemacht. Der gesamte Schlossplatz hatte sich in einen Jahrmarkt der Physik verwandelt. Überall gab es Experimente zum Anfassen und Mitmachen, und zahlreiche Universitäten nutzten die Chance um aktuellste Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Für die Teilnehmer wie für die gesamte Physik-AG des Fürstenberg-Gymnasiums und ihren 25 Mitgliedern ein gelungener Schlusspunkt eines erfolgreichen Jahres.

 > 12-8-2004  <     

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