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 Martina verlässt das Festland im Namen des Weltfriedens

Ein Jahr in Nordirland soll wertvolle Erkenntnisse bringen

Von Christine Seidl
/ Donaueschingen. 

Schon immer wollte Martina Neininger nach dem Abitur längere Zeit im Ausland verbringen. Durch persönliche Beziehungen war bald klar, wohin die Reise am 4: Juli führen soll: nach Nordirland. -
Aufgrund ihrer Erfahrungen in Jugendarbeit und großem Interesse bewarb sie - sich bei der Erzdiözese Freiburg als Shalombotin. - Während ihres 13-monatigen Dienstes trägt Martina Neininger zusammen mit anderen Freiwilligen aus der ganzen Welt zu Frieden und Versöhnung bei.
In dem Projekt, an dem sie teilnimmt, werden Gruppen katholischer und evangelischer Kinder in einem Seminarhaus zusammengeführt, um Konflikte zu lösen. Ein weiterer Aspekt des Friedensprojektes liegt indem selbst angebauten Gemüsegarten, der ein naturbezogenes Leben bieten wird: Durch ihren Aufenthalt möchte sie sich persönlich ein Bild über den Religionskonflikt machen und die gegebene Möglichkeit, Land, Leute und Kultur kennen zu lernen, nutzen. Auch hofft sie, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Freudig blickt sie den freien Tagen am Strand und Weihnachten entgegen. -
Außerdem nimmt sich Martina vor, im Urlaub Nordirland zu erkunden und andere Freiwillige zu besuchen. Natürlich wird sie ihre Freunde und Familie vermissen, besonders an Geburts- und Feiertagen. Einen Tag nach Erhalt ihres Abiturzeugnisse am 4. Juli, steht ein zweiwöchiges Ausreiseseminar an, bevor sie das Festland für ein -Jahr verlässt. Bei der vom 13. bis 27. Mai stattfindenden Projektreise wird sie vorab ihren Aufenthaltsort zu Gesicht bekommen. Die gewonnenen Eindrücke möchte sie am Montag, 7. Juni, ; bei einem Informationsabend um 19 Uhr im Marienhaus präsentieren.
Außerdem bittet Martina Neininger um, Hilfe beim Aufbau eines Unterstützerkreises, der bereit ist, ihr Shalomjahr mit 200 Euro pro Monat mitzufinanzieren; da nicht die' gesamten Kosten vom Internationalen Christlichen Friedensdienst "Eirene" und der Projektstelle übernommen werden. Jeder Euro lässt Martina spüren, dass es Menschen gibt, die sie und ihren Friedensdienst unterstützen.

Bei Fragen können sich Interessierte an "Eirene", Telefon 02631/83790, oder an Martina Neininger, Telefon 0771/ 12440 wenden.

Dokumentation aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion Donaueschingen  
 Datum:  13.05.04

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