Stadt und FG haben Hausaufgaben auf
Dabei geht es gar nicht darum, dass das FG dem landesweiten Trend folgen und eine Ganztagsschule werden soll, sondern zunächst soll bereits jetzt ein Betreuungsangebot, vorrangig über die Mittagszeit hinweg geschaffen werden. Denn durch die vorzeitige Einführung des G8 - Schüler machen das Abitur nun in acht, statt in neun Schuljahren - tauchen schon jetzt Probleme durch einen Mangel an Betreuung auf, machte Schulleiter Rudolf Strasser deutlich.
Im Gespräch mit Norbert Zeller, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, erörterten Elternvertreter, Stadt, Schulleitung und Lehrer, welche Grundvoraussetzungen für eine Ganztagsbetreuung geschaffen werden müssen. Zwei Fragen standen dabei bei jedem Aspekt vorrangig im Raum: "Wer bezahlt das?" und "Wer übernimmt diese Aufgabe?" Klären ließen sich diese gestern nicht.
Doch Ansätze sind, vor allem durch die nunmehr seit eineinhalb Jahren geführten Gespräche im Bezug auf das G8 am FG bereits vorhanden. So könnte im DRK-Haus, das zentral bei vielen Schulen liegt, ein Mittagstisch angeboten und zeitnah umgesetzt werden, offerierte Bürgermeister Bernhard Kaiser.
Eile ist geboten, will man in das Investitionsprogramm des Bundes für Ganztagsbetreuungen an Schulen aufgenommen werden, das mit vier Milliarden Euro bis 2007 Umbauten und Ausstattungen an Schulen zu 90 Prozent fördert. Denn hier gilt das Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" und zumindest für 2004 werden keine neuen Anträge mehr berücksichtigt.
Um in dieses Programm aufgenommen werden zu können, muss der Schulträger drei Grundvoraussetzungen schaffen: Es muss an drei Tagen mindestens sieben Stunden unterrichtet werden, ein Mittagstisch muss geboten und ein schlüssiges pädagogisches Ganztagskonzept erarbeitet werden.
Von Cornelia Schlecht
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Dokumentation
aus dem Schwarzwälder Boten / Lokalredaktion
Donaueschingen
Datum: 17-03-04
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